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Religion & Bibelworte

   

Den Gedanken / Anstoß zu diesem Thema bekam ich bei la-mamma
Alles verschüttet?
Ostern - und nicht einen Schimmer warum?
Hilfe & Anleitung bieten
"Die christlichen Lebensregeln von Johann Rittmeyer" († 1698),
die hier in voller Länge zitiert werden:

1. Dein Leben lang habe Gott vor Augen und im Herzen, und hüte dich, daß du in keine Sünde willigst oder gegen Gottes Gebote handelst. Wandele vor Gott wie ein gehorsames Kind vor den Augen seines Vaters. Sei fromm und übe dich darin, daß du deine guten Vorsätze zur Durchführung bringst.

2. Hüte dich davor, daß du dein Morgengebet, sobald du erwachst und aufgestanden bist, keinen Augenblick versäumst oder aufschiebst, denn der Satan lauert vor der Tür deines Herzens, schleicht unvermutet hinein und wird dich den ganzen Tag in manche Sünde stürzen, wo du ihm nicht, sobald du erwachst, mit dem Gebet den Weg versperrst.

3. Meine nicht, daß du es in deinem christlichen Leben so weit gebracht hast, daß du keine Einübung und Besserung mehr nötig hast, sondern wisse, daß du gerade erst angefangen hast und nicht auslernen kannst, so lange du lebst.

(weiter) zu den Lebensregeln 04. bis 100. ....

"Wieviele nach dieser Regel einhergehen, über die sei Friede und Barmherzigkeit." (Gal. 6, 16:)


[ 3.095 / sep ]

   
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Denken Sie daran:
Am heutigen Feiertag
- Fronleichnam -
haben Prozessionen Vorfahrt ....

* [Bild-Quelle: subkutan (26.Jgg. /3/2007/p.3)]

   
an den Ausgangspunkt des Weihnachtsfestes .... weil ich den Eindruck habe, daß es eine immer größer werdende Zahl von Menschen gibt, die denken zu Weihnachten werde "SantaClaus" gefeiert und "Kaufen & beschenkt werden" sei der zentrale Weihnachtsgedanke ....

 

[Bildquelle]
 
 
Ich wünsche allen Leserinnen & Lesern
ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest

   
es gäbe nur eine Polarisierung zwischen Christen und Moslems,
so ist das eine sehr einseitige Sicht der Welt ....
Der Konflikt Hindus - Moslems wird nicht weniger heftig ausgefochten
- auch mit Mitteln der Karikatur (s.u.).
Nur ist die sehr viel eindeutiger als das,
was vor einiger Zeit in Dänemark veröffentlicht wurde ....
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sind eine wahre Fundgrube von Lebensweisheit, Mutterwitz und feiner Ironie. Leider findet man sie nur im Süddeutschen Raum (geographisch).

Hier ein paar Beispiele:
  • *
    Durch einen Ochsenstoß
    Kam ich in des Himmels Schooß.
    Mußte ich auch gleich erblassen
    Und Weib und Kind verlassen,
    Kam ich doch zur ewigen Ruh'
    Durch dich, du Rindvieh du.

    Kaspar Werndl.
    Am Wege nach Salthaus, Passeier

  • *Hier ruht der
    Brugger von Lechleithen
    Er starb an einem
    Blasenleiden
    Er war schon je ein
    schlechter Brunzer
    drum bet' für ihn ein
    Vaterunser
  • **Hier liegt mein Weib, Gott sei's gedankt,
    Bis in das Grab hat sie gezankt;
    Lauf, lieber Leser, schnell von hier,
    sonst steht sie auf und rauft mit dir.
    Peter Urban, Mairbauer im Dorfe Tirol, geb. 1741, gestorben 1788
[Quellen: * Brauchtum in Tirol ** Marterln, Feldkreuze und Votivtafeln

   
auf dem Weg zur Kirche. Eilig, dorthin zu kommen.
Ob sie das leben, was ihnen dort vermittelt wird?

   
wurde der Leib Christi [" ... offiziell „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“ .. "] zwar nicht, als Grundlage für Fronleichnam ist er jedoch nicht wegzudenken. Die Hostie in der katholischen Kirche repräsentiert denn auch "den wahrhaftigen Leib".
Viele Bilder - aus der christlichen Tradition entstanden - sind heute noch so wirkungsvoll wie damals, als sie entstanden. Darunter sind viele "Grablegungsbilder", mit dem Sammelbegriff "Pieta" bezeichnet.

Nur eines hat sich geändert:
Die tiefe Frömmigkeit ist verschwunden, in Profanität umgeschlagen. Wer aber keine Wurzeln hat, ist willenloser Spielball von Zeitströmungen ....

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Pieta von BELLINI

   
nach einer Rede von Herrn Rüttgers, der gern der nächste Ministerpräsident von NRW sein möchte.
Da er einer christlichen Partei angehört, bevorzugt er deren Lehre - soweit so gut! Es gibt keinen Grund, sich "künstlich" aufzuregen ....

Dazu drei Zitate, die beiden ersten aus einer Predigt, das dritte aus der Bibel. Man sollte sie öfters lesen und zitieren ....

Wenn Gott alle Menschen liebt,
wie läßt er die meisten im Irrtum?

" .. Botschaft:
Daß Andersgläubige unserem Glauben widersprechen,
soll uns weder unsicher noch aggressiv machen .. "

Johannes 8,1-11 (8,7)
" .. Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen,
richtete er sich auf und sprach zu ihnen:
Wer unter euch ohne Sünde ist,
der werfe den ersten Stein
.. "

   
Dem Vernehmen nach sind wir Deutschen in drei religiöse "Lager" aufgeteilt: 32% katholische, 34% evangelische (incl. Freikirchen) und der Rest andere Mitglieder, davon ca. 5% Muslime. Aber was heißt schon "Mitglied" - laut Umfrage sind von den evangelischen und katholischen Gläubigen nur 30% aktiv, d.h. gehen regelmäßig zu Gottesdiensten, ein paar mehr bei den katholischen Christen aber doch wieder so wenige, daß die Prozentzahl kaum nennenswert abweicht.

Es gibt, und das wird durch die reinen Prozentzahlen nicht wiedergespiegelt, ein Gefälle der Verteilung evangelisch - katholisch von Nord nach Süd. Ursache dafür ist der im "Augsburger Religionsfriede" 1555 festgelegte Grundsatz, der für nahezu 300 Fürstenstaaten galt: "cuius regio, eius religio" [frei etwa: Der jeweilige Souverän bestimmt die Religion seiner Untertanen].

Die aktuelle Verteilung - nach der Vereinigung Ost-West - spiegelt das jahrzehntelange Bestreben der DDR-Regierung wider, Religion abzuschaffen: Ost= 29% Christen, West= 68% Christen, wobei hier noch keine Aussage zu den "tatsächlichen" Verhältnissen, also der "gelebten" Religionsausübung gemacht wird [s.o.].

Erstaunlich ist aber, daß - obwohl im Osten nur schwach vertreten - die Kirchen, und hier besonders die evangelische Kirche, wesentlichen Anteil an der Vereinigung hatten.

Im Westen gab es einige Austrittswellen:

•In den 60er Jahren vorwiegend politisch motiviert,
•In '70-'71 wegen des "Konjunkturzuschlags",
•In '73-'74 durch die "Stabilitätsabgabe" und schließlich
•seit 1991 wegen des "Solidaritätszuschlags" zur Einkommen-steuer.

Man sieht also, daß die Austrittswellen im wesentlichen, von der 60er-Welle abgesehen, finanziell motiviert waren, d.h. die Mitglieder liefen den Kirchen weg, da sie durch den Austritt bares Geld sparen konnten, das ihnen der Staat durch Aufschläge auf die sowieso schon hohe Steuerbelastung zusätzlich aus den Taschen gezogen hat.

Heute ist Sonntag, der traditionelle Tag für den Kirchgang. Und was tun die meisten Bundesbürger? Sie haben "frei", was etwa bedeutet, sie gehen solchen Beschäftigungen nach, die sie während der Woche nicht wahrnehmen können - und wer will es ihnen verdenken?

Allerdings:
Mit dem Verfall der Mitgliedschaft in Religionsgemeinschaften geht auch ein Stück deutscher Werte, Tradition verloren: Solidarität, Hilfe für die Schwachen, Zusammenhalt in Familie, Nachbarschaft, Gemeinde. Hier liegt die Gefahr! Die Weltgeschichte hat wiederholt gezeigt, daß solche "Kulturen" untergehen, in denen die vorgenannten Werte verloren wurden. Insofern ist der Verfall der Kirchen auch ein Verfall der Gesellschaft insgesamt - bedauerlich!

Nachtrag vom 25.04.2004
Inzwischen hat sich eine weitere Gefahr für die christlich dominierten Gesellschaften aufgetan, mit der lange Zeit nicht gerechnet wurde. Die Vertreter des Islam - ob militant oder gemäßigt - vertreten die These, "die Ungläubigen" seien mit Stumpf und Stil auszurotten - koste es was es wolle!
Stellenweise wurde darauf schon hingewiesen (Beispiel hier), jedoch eher zaghaft und ohne Kenntnisnahme durch breite Bevölkerungsschichten.

So wie sich unsere Gesellschaft allmählich darauf einrichten muß, wegen der zunehmenden Zahl älterer Bundesbürger, Modelle für deren Einbindung in das gesellschaftliche Leben, insbesondere das Arbeitsleben, zu entwickeln, müssen sich diese "christlichen" Gesellschaften auch darauf einrichten, dem Herrschafts- und Alleinstellungsanspruch des Islam mit vernünftigen Lösungsmodellen für ein "ausgeglichenes" Nebeneinander zu begegnen. Andernfalls droht uns im eigenen Land in wenigen Jahren genau das, was sich an sogenannten "Brennpunkten" in der Welt bereits abspielt: Kampf der - religiös bedingten - Weltanschauungen solange, bis eine Seite obsiegt und bei ihrem Sieg nur verbrannte Erde hinterläßt .... siehe Palästina, siehe Irak, etc.

Noch ist die Zahl der Konvertierenden gering, etwa 2%. Da ist die Zahl derer, die an Natuphänomene oder Horoskope glauben gut 15fach größer, das soll uns aber nicht in der - falschen - Sicherheit wiegen, daß, gerade wegen der geringen Zahl, die Gefahr, die daraus erwächst, gering zu schätzen sei. Denn zugleich nimmt die Zahl der Eingebürgerten islamischen Glaubens Jahr um Jahr um etwa 1% zu, wobei heute eine Basis aus Nicht-Bürgern und Eingebürgerten von insgesamt ca. 12% der Bevölkerung bereits erreicht ist, in einigen geographischen Regionen aber weitaus mehr.

Aus diesen Zahlen werden in den nächsten Jahren Ansprüche der Betroffenen resultieren, die auf eine sich vermindernde Zahl von christlich orientierten Menschen einwirken werden, von denen zudem noch ein Anteil von ca. 30% an der "Institution Kirche" Interesse hat.

So ergibt sich folgendes Szenario:
  • Sinkende Kenntnis und sinkendes Interesse an christlich bestimmten Lebensmodellen bei gleichzeitig
  • steigendem Interesse an und straff organisierten islamischen Lebensmodellen.
Eine brisante Mischung!

   




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06. Jul. 2008, 17:28
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