Gelesen ....
| Alte Männer | U40 |
| Wir sind gestern bei einem Spazierganz zufällig an einem Harley-Davidson-Laden vorbei gekommen. Faszinierend.
Die Mitglieder der Motorradclubs stehen in Rudeln auf dem Pflaster, alle tragen die selben Jacken und hofieren den in der Mitte des Rudels stehenden Typen, der sich meist dadurch auszeichnet, noch die vollste silberne Matte auf dem Kopf und den eindrucksvollsten Schnauzbart zu haben. Leider hat er auch meistens die größte Plautze. Auch jenseits der Rudel gilt: je schöner und glänzender die am Staßenrand aufgebockte Maschine, desto häßlicher und ungepflegter ihr Fahrer. Wampen, Warzen, Tränensäcke und schüttere Frisuren, die immer noch mindestens mit einigen Haaren über die Ohren und den Hemdkragen gehen müssen. Mitunter aucht die eine oder andere Frau auf. Meist blond. Meist langhaarig oder - mangels Masse - auftoupiert und im Gesicht schwer vom Rauchen gezeichnet. Man trägt Leder und da die taillierten Rennfahrerjacken und die engen Stiefelhosen den Herren schon seit Jahren nicht mehr passen, wickeln sie sich nun ganze Rinderhäute. Ganz beliebt, weil praktisch, ist die Lederweste. Sie geht bis bis über den Hintern und ist am Bund in Falten gelegt, so daß der Bauch warm eingepackt ist, die Arme bleiben frei zur Demonstration des immer noch beachtlichen Bizeps. Ihre vielen Taschen verhüten, ihr Träger womöglich ein lächerliches Herrenhandtäschchen benutzen müßte. Da paßt alles rein, Sonnenbrille, Geldbörse, Papiere, Zigaretten, Zippo, Schlüssel, Leatherman. Unter die Lederweste kommt das unvermeidliche karierte Hemd. Im übrigens sammeln sich auch viele Lederwestenträger bei Dixielandkonzerten. Dort tauchen sie ihre grauen Schnauzbärte ins Bier, quatschen mit Kumpels über Krankheiten, rauchen Roth-Händle und schauen der in die Jahre gekommenen Bedienung mit der kecken, kurzen Lederschürze auf den nicht mehr ganz taufrischen Hintern, dem enge Röhrenjeans Form geben. |
Wir sind gestern bei einem Spazierganz zufällig an einem Straßencafe vorbei gekommen. Faszinierend. (Fast) alle Tische besetzt mit Menschen unter 40, alle tragen die selben Klamotten von diversen Designern, kenntlich durch die auffallend großen Firmen-Logos, die auf jedem Kleidungsstück in Kontrastfarbe leuchten und sie schauen verstohlen zu den 'top'-Typen, die sich meist dadurch auszeichnen, daß sie das allerneueste Mobiltelefon, den weißesten i-pod und den 'hand-held-organizer' der letzten Generation herzeigen. Die Frisuren mit den nach neuestem Trend mehrfarbig colorierten Haaren, teils durch Gel in Form gehalten - 'flash-back' zu den 20igern und Pomade .... wer die tollste, verrückteste Frisur hat gilt auch etwas .... je ausgefallener die Klamotten desto dünner und verhungerter die Personen, die sie tragen. Die Mundwinkel vom Frust über das x-te Praktikum nach unten gerichtet versuchen sie ihrem trostlosen Leben den Anstrich von Exotik, Spannung und Erfüllung zu verleihen.
Man trägt bauchfrei und hauteng, egal ob man sich dadurch die Nieren ruiniert, man trinkt Wasser, weil alle anderen Getränke zuviele Kalorien haben, man ißt Salate, weil die füllen und den Hunger zurückdrängen und dabei nicht die superschlanke Figur gefährden. Man erzählt sich von der letzten one-way-29,90-€-'shopping-tour' nach NY oder London, und wenn ein Klingelton - letzte 'in-Variante' - ertönt greifen alle gleichzeitig zu ihren MRZR-Telefonen. Die Sonnenbrillen sind lässig zurück aufs Haar geschoben, schmückendes Beiwerk, sinnentfremdet wie so vieles im Leben dieser high-tech-Generation: Zu dünn um noch attraktiv zu sein, weil schon die Knochen zu sehen sind, zu emanzipiert um wahre Gefühle zu zeigen, zu verdorben von Filmen, die die 'action' darstellen, die in ihrem eigenen Leben fehlt, zu hohl, um sich Gedanken zu machen wie es in ihrem Leben weitergehen soll, zu verwöhnt von Mamma und Papa, die man am liebsten verleugnen möchte, weil sie nicht 'cool' und 'in' oder beides zusammen sind .... |
"Alte Männer" ist ein Zitat - die rechte Spalte hingegen ist der Versuch, die Beobachtung aus der Sicht eines "alten Mannes" gegenüberzustellen:
Alles ist ein Frage der persönlichen Perspektive!
- so hört man dann und wann -
war ALLES besser ....
war ALLES besser ....
da waren
- die Menschen freundlicher,
- die Kleidung angemessener,
- das Wetter ausgeglichener,
- die Autos schnittiger,
- die Winter kälter,
- die Sommer wärmer,
- das Brot knackiger und
- die Brötchen billiger ....
[ 3.101 / xsa ]
Die Idee kam mir bei einem Kommentar auf diesen Beitrag ....
sind eine Erscheinung, die man begrüßen oder beweinen kann ...
Von 'meinem' Namensvetter bin ich doch sehr enttäuscht .... Scheint mit der Rechtschreibung auf Kriegsfuß zu stehen und ansonsten viel, sehr viel heiße Luft .... Noch schlimmer ist das Logo: Der dümmliche Willy (Freund von Biene Maja) ....
Ausgerechnet ein Rap-Fan, und das mir ...!
[ 3.071 / cde ]
am Werk - hier eine kleine Auswahl aus einem Forum.
Dessen Teilnehmer behaupten von sich
"ganz oben in der Gesellschaft"
zu sein ....
"dream on!" sagen die Amerikaner in solchen Fällen!
|
Korrektur/ Anmerkung ? |
Originaltext |
| 1 | Ich gehe hiermit Komform mit V.'s Meinung
|
| 2 | Sonst könnte es sein bei 3000,- Euro unter dem Nivou eines Sozialhilfeempfängers leben zu müssen
|
| 3 | bietet sich die Möglichkeit, ohnehin vorhandene private Ausgaben gewerblich umzulegen .. im Network erlaubt die Vermischung von Privat und Geschäft, so dass eine Fahrt zu Bekannten und Verwandten zur Betriebsausgabe wird ..
|
| 4 | Obwohl das nicht stimmt (um allen Kritiker vorweg zu kommen) |
| 5 | von einem Scheck der 3.000 Euro "fett" ist, am Ende zu echten Leben nur noch 1.000 |
[ 3.062 / bdo ]
Zu einer Ehe - im herkömmlichen Sinn - braucht man mehr als die sexuelle Attraktion .... und vor allem stabile finanzielle Verhältnisse:
Andernfalls ist die 'Beziehung' schon von Beginn an zum Scheitern verurteilt ....
Erstmals seit Jahrzehnten steigt die Geburtenrate bei Teenagern in den USA wieder an. Soziologen rätseln über die Ursachen.
[Quelle]
[ 3.051 / ugh ]
Andernfalls ist die 'Beziehung' schon von Beginn an zum Scheitern verurteilt ....
Erstmals seit Jahrzehnten steigt die Geburtenrate bei Teenagern in den USA wieder an. Soziologen rätseln über die Ursachen.
[Quelle]
[ 3.051 / ugh ]
20.02.2008 | 20:52 Uhr
Rheinische Post:
Sparkasse fürchtet um ihren Ruf
Düsseldorf (ots) - Von Hans Onkelbach
Natürlich gilt auch für die beiden Manager der Düsseldorfer Stadtsparkasse die Unschuldsvermutung: Keiner ist schuldig, solange sein Vergehen nicht bewiesen ist. Trotzdem: Nicht nur wegen eines Klaus Zumwinkel, dessen Ruf bis vor wenigen Tagen untadelig war, fällt es schwer, im Fall der Düsseldorfer Banker nicht skeptisch zu sein. Weil das, was da gestern hochkochte, ja eine Vorgeschichte hat, die nur eine saftige Klatsch-und-Tratsch-Posse wäre, wenn sie den Sparkassenkunden und Steuerzahler nicht möglicherweise 9,2 Millionen Euro kosten könnte. Soviel schuldet Franjo Pooth .. der Stadtsparkasse. Wofür er das Darlehen bekommen hat und unter welchen Umständen, das sind derzeit heftig umstrittene Fragen in der Landeshaupstadt. Ihm überhaupt so viel Geld zu geben, war - um es positiv auszudrücken - ein Paradebeispiel für Risikofreude. Denn Pooths Unternehmen musste letztlich ins Insolvenzverfahren. Dass am Ende genug übrig bleibt, um die Schulden zu tilgen, ist unwahrscheinlich. Düsseldorf erlebt gerade, wie zwei Sparkassen-Vorstände per eidesstattlicher Versicherung beteuern müssen, nicht bestechlich zu sein. Es gab Zeiten, da hätte das Wort von Männern in solchen Positionen gereicht. Das ist heute nicht mehr so - und dafür sind die beiden zumindest mitverantwortlich.
Nun versuchen sie 'mal, liebe Leser/-in, bei ihrer Sparkasse einen Kredit über 9.200,- € zu bekommen ....
das ist 1/1.000stel dessen was Herr Pooth bekam ....
[QUELLE des Zitats]
[3.044 / kij]
Rheinische Post:
Sparkasse fürchtet um ihren Ruf
Düsseldorf (ots) - Von Hans Onkelbach
Natürlich gilt auch für die beiden Manager der Düsseldorfer Stadtsparkasse die Unschuldsvermutung: Keiner ist schuldig, solange sein Vergehen nicht bewiesen ist. Trotzdem: Nicht nur wegen eines Klaus Zumwinkel, dessen Ruf bis vor wenigen Tagen untadelig war, fällt es schwer, im Fall der Düsseldorfer Banker nicht skeptisch zu sein. Weil das, was da gestern hochkochte, ja eine Vorgeschichte hat, die nur eine saftige Klatsch-und-Tratsch-Posse wäre, wenn sie den Sparkassenkunden und Steuerzahler nicht möglicherweise 9,2 Millionen Euro kosten könnte. Soviel schuldet Franjo Pooth .. der Stadtsparkasse. Wofür er das Darlehen bekommen hat und unter welchen Umständen, das sind derzeit heftig umstrittene Fragen in der Landeshaupstadt. Ihm überhaupt so viel Geld zu geben, war - um es positiv auszudrücken - ein Paradebeispiel für Risikofreude. Denn Pooths Unternehmen musste letztlich ins Insolvenzverfahren. Dass am Ende genug übrig bleibt, um die Schulden zu tilgen, ist unwahrscheinlich. Düsseldorf erlebt gerade, wie zwei Sparkassen-Vorstände per eidesstattlicher Versicherung beteuern müssen, nicht bestechlich zu sein. Es gab Zeiten, da hätte das Wort von Männern in solchen Positionen gereicht. Das ist heute nicht mehr so - und dafür sind die beiden zumindest mitverantwortlich.
Nun versuchen sie 'mal, liebe Leser/-in, bei ihrer Sparkasse einen Kredit über 9.200,- € zu bekommen ....
das ist 1/1.000stel dessen was Herr Pooth bekam ....
[QUELLE des Zitats]
[3.044 / kij]
- oder war es umgekehrt?
*edit*
" .. hey, ich find dem bohlen seine sprüche
voll geil und lach mir echt den arsch ab .. " - das ist - u.a. - das "Ergebnis" solcher Zeitungsartikel ....
[3.018/feq]
Ach, nee, nee, mein Fehler:
Das waren ja die von netten Menschen von FORD!
Die tun 'was.
Die von NOKIA auch.
Aber 'was Falsches ...!
Und nun hat sie keiner mehr lieb ....
Ich auch nicht.
Mehr zu Nokia plus Diskussion ....
(Kommentare bitte dort: sierralog)
[3.017/der]
Das waren ja die von netten Menschen von FORD!
Die tun 'was.
Die von NOKIA auch.
Aber 'was Falsches ...!
Und nun hat sie keiner mehr lieb ....
Ich auch nicht.
Mehr zu Nokia plus Diskussion ....
(Kommentare bitte dort: sierralog)
[3.017/der]

