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Europa

   
"Ordnung" in das Chaos zu bringen ....


.... der Turm ist immer noch schief!


[ 3.113 / lpe ]

   
war ja in den vergangenen Tagen WIEN "dran" ...!

Und wie:
Alle Wetterereignisse angefangen von strahlendem Sonnenschein bis zu Hagel und einem mittleren Schneesturm - in dem die superdicken Flocken von der Seite, nicht etwa von oben kommen - und das alles in nur zweieinhalb Tagen ....

Um es gleich vorweg mit einem Zitat der Erklärungen des Fremdenführers auf der Stadtrundfahrt am Donnerstag zu sagen:
"Es ist unmöglich in kurzer Zeit einen Eindruck der "imperialen Größe" des vormaligen "k&k" Österreich zu bekommen - dafür brauchte man Monate, wenn nicht Jahre ... "

- Recht hat er, der Herr Fremdenführer, der nicht nur vom Aussehen, sondern auch von der Erklärung her an den (allerdings bayerischen) Karl Valentin erinnerte ....
Einen Hauch des Imperiums verspürt man aber sicher, wenn man das Ensemble aus Hofburg, Winterpalast, Rathaus und Parlament auf sich wirken läßt .... (nicht ganz leicht, sich darauf bei gefühlten -5°C zu konzentrieren ....)

  Wiener Impressionen ....  

"Klick!" auf die Bilder zum Vergrößern

- 1 -

Ankunft in Wien und Fahrt zum Hotel "Fürst Metternich" - zu seiner Zeit ja nicht bei allen Zeitgenossen der Beliebteste - problemlos mit S- & U-Bahn ....
Wir dürfen ganz nach oben - bedauerlich allerdings, daß man von dort keinen Blick über die Stadt hat: Das Fenster beginnt etwa in Schulterhöhe .... Dann, wenn wir wieder einmal dort wohnen sollten, werden wir vorher unseren Zimmerwunsch absprechen .... 2. Etage, Mitte, nach vorn - da scheint es geräumiger zuzugehen und das Fenster war auch recht ansprechend ....
Abends waren wir im "Kaiserwalzer", das seinen besonderen Charme bestimmt noch viel besser entfaltet, wenn die Gartensaison beginnt ....

 
 
    Eingangstreppe     Detail in der Rezeption

- 2 -

Bild links:
Es sind die Details, die in einer Stadt das Bild prägen .... nicht immer nehmen wir 'bewußt' wahr, aber wenn man genauer hinschaut wird klar was in 'modernen' Städten fehlt: Die kleinen Kunstwerke am Bau, oft nicht teuer, dafür stilprägend - vielerorts findet man heute dagegen nur 'sterile, zweckmäßige' Architektur .... solche Stilelemente kann man nicht 'verpflanzen' - 'moderne, seelenlose' o8/15-Bauwerke könnten dagegen überall auf der Welt stehen .... Einheitsbrei, ohne kulturellen Hintergrund - das wird man in Wien kaum finden ....

Bild rechts:
Was wäre ein Stadtbummel ohne wenigstens einen dieser dringend benötigten Einkäufe?
Ganz recht, aus weiblicher Sicht: Sinnlos!
Das Wetter war allerdings - so muß ich zugeben - unwirtlicher als gedacht, sodaß dem Kauf von Handschuhen kein treffendes Argument entgegengesetzt werden konnte .... nun fehlt allerdings noch die passende Lederjacke .... beim nächsten Mal in Wien.
Vielleicht.

 
 
    Schmiedeeiserne Kunst     über 100 Jahre alt ....

- 3 -

Es kann nicht gelingen, eine umfassende Sicht der Baukunst Wiens hier darzustellen - ich beschränke mich daher auf wenige Bilder:
Solche, die mir persönlich als 'eindrucksvoll' erscheinen ....

 
    Maria Theresia, vielseitige Herrscherin ....



 
    Hofburg, von der Innenstadt aus gesehen.



 
 
    Hofburg, innen, Detail     Naturhistorisches Museum

- 4 -

Schloß Schönbrunn ist - neben dem Stadtring mit Palais und Hotels der Spitzenklasse (Ich hatte früher das Vergnügen, einmal drei Tage im "Imperial" zu 'residieren') - zentraler Punkt der Stadtrundfahrt .... die Massen schieben sich durch eng begrenzte Korridore, wesentliche und wertvolle Werke sind nur noch als 'Faksimile' ausgestellt ....
Zu viele Rücksichtslose unterwegs in diesen Tagen, solche, die mit Händen fassen müssen um zu begreifen ....

 
    Schönbrunn - Übersicht

 
    Schönbrunn - Blick zum Haupttor

 
    Schönbrunn - linker Seitenflügel

 
    Schönbrunn - Ostermarkt

- 4a -

Der Unterhalt eines solch riesigen Komplexes kostet natürlich eine Menge Geld - und da beteiligen sich die Touristen aus aller Welt ....
Ich könnte mir gut vorstellen, daß da noch ein klitzekleines Plus für Wien & Österreich herauskommt .... aber das ist ja bestimmt nicht der Hauptzweck ....

 
 
    Preistafel (2008)     Übersichtsplan Schloß & Garten


- 5 -

Kurioses spielt sich im Stadtbild ab: Da wird ein Schaltkasten 'umfunktioniert' - wird zum Objekt kreativer Veränderung ....
Ob allerdings diese - besondere - Art von "Osterhase" (s.u.) auch unter das Verbot fällt ...?

 
 
    "Verboten!"     Flotter "Osterhase" ....

- 6 -

"Heilige" gibt es in Wien an vielen Ecken und in den vielen zerstreut liegenden Parks zu bestaunen, 'mal polierter Marmor, 'mal grob behauener Stein - allen gemeinsam ist, daß sie sich unaufdringlich in das Stadtbild einfügen - so, als gehörten sie genau dorthin wo sie stehen ....

 
 
    Mozart-Denkmal     Religiöses Denkmal


- 7 -

Daß er nicht nur außergewöhnliche Fotos machen kann, sondern auch Skizzen als Wegbeschreibung zu Lokalitäten, in denen man zu Abend essen kann (linkes Bild unten) bewies der H. außerordentlich überzeugend .... denn wir gelangten mit deren Hilfe zum 7-Stern-Brauhaus (rechtes Bild unten), das nur so brummte .... Essen & Trinken sehr gut, ein gelungener Abschluß.

 
 
    "Servietten-Skizze"     7-Stern-Brauhaus*
 
* sehr empfehlenswert sind 'Helles' (herb) und/oder 'Märzen' (süß) ....
Ein besonderes "Dankeschön!" an la-mamma und H., deren Gesellschaft wir am Donnerstag im Cafe Sperl (Gumpendorferstrasse 11) genießen durften [mehr dazu bei Miss Sophy] - und die uns hinsichtlich Lokalitäten bestens beraten haben .... toll!


[ 3.090 / cdr ]

   
uns beunruhigen, wenn in der vormaligen UDSSR eine Rückbesinnung auf kommunistische Gepflogenheiten stattfindet?

Zumindest die Masse der Bevölkerung scheint - Manipulationen bei den Wahlen hin oder her - der Meinung zu sein, daß ein 'anderes' als demokratisches System besser für sie sei ....

Wir betonen doch sogar bei der Hilfe für Entwicklungsländer, es komme zunächst darauf an deren Wünsche zu akzeptieren und nicht nach unseren Maßstäben zu urteilen, geschweige denn zu verlangen man möge sich dort so verhalten wie eine Kopie der Gegebenheiten bei uns .... (wobei die Frage angebracht ist, ob das überhaupt so sehr viel besser wäre).

   
In unserer Nachbarschaft wurde ein Haus neu vermietet. Selten, denn die meisten Häuser werden von den Besitzern bewohnt.

Eingezogen ist eine türkische Familie - nicht typisch türkisch, eher 'angepaßt' in Kleidung und Lebensstil .... Vater, Mutter und eine Tochter, deren größte Freude das Rollerfahren zu sein scheint: Verständlich, denn das Kind spricht außer türkisch nur Englisch - und da tun sich die Gleichaltrigen aus der Nachbarschaft schwer ....

Warum schrieb ich 'angepaßt'?
Weil sie versuchen, sich zu integrieren - die Küchenvorhänge ähneln denen in der Nachbarschaft, das neue Auto ist nicht zu groß, erweckt keinen Neid, und nicht zu klein, erzeugt keine mitleidigen "konnten-die-sich-nichts-ordentliches-leisten"-Kommentare ....
Auch die Gardinen im ersten Stock:
Ganz normaler deutscher Durchschnitt mit 12 Falten pro laufendem Meter ....

Seit gestern stehen nun zusätzlich zwei dicke Töpfe mit Heidekraut - eines weiß, das andere rot - vor dem Fenster in der Küche. Heimverschönerung - ganz im Gleichklang mit dem, was die anderen Nachbarn so dekorieren ....

Wer nun an diesem Haus vorbeigeht wird nicht ahnen, daß es von Türken bewohnt wird .... alles relativ, wie man merkt ...!

[ysx]

   
nahm - wie die meisten Zeitgenossen wissen - KingKong:
Wird es den "Energieriesen" in ähnlicher Form
an den sauberen weißen Kragen gehen?

....


....  

....

* [üjm]

[Quelle des Cartoons: Münster'sche Zeitung v. 20.09.2007]

   
Lesen Sie selbst:
 
" .. But is there anything the average American citizen can do all by himself to help save Europe from her madcap rush into oblivion?
..
Yes:
YOU can stop doing business with Europe. When you buy European products you are doing nothing less than funding the dissolution of the Europe that America once admired but no longer recognizes. Besides, buying European just props up their socialist systems. And according to Mark Steyn, “the vast majority of Islamic terrorists in Europe are on welfare”.
..
In his 1964 book Suicide of the West, James Burnham wrote that ‘what Americans call “liberalism” is the ideology of Western suicide’ [p. 26]. If Burnham is correct, could conservatism be the ideology of “Western survival”, and the cure for what ails Europe?
..
Caution:
This boycott is meant only for Old Europe. New Europe we need to nurture. So please continue to do business with the former Soviet bloc. The boycott also stipulates a ban on travel in Old Europe. But you can still vacation in New Europe. Consider a visit to the Czech Republic, Hungary, or the Baltic states. .. "

[Zur Quelle des Zitats und dem Volltext]

   
Nach den Zigaretten kommt jetzt der Alkohol an die Reihe - Genußfeindliches Puristenpack!


 
 


Clipping aus der WN vom 01.12.2006
[kol]

   
Ein weiteres Beispiel, daß aus der Geschichte nichts, aber auch gar nichts gelernt wird:

Da ist der Fall "TROJA". Jeder (?) kennt die Geschichte. aber niemand - wenig-stens in unserer jetzigen Regierung - scheint sich daran zu erinnern, wenn es um die Erweiterung der EU um die Türkei geht.
So, wie die Rufe von Kassandra, Laokoon und Priamos ungehört ver-schallten, gar als "Miesmacherei", "Fremdenfeindlichkeit" und "Spaßver-derberei" angeprangert wurden, geht es auch heute wieder.

Der Außenminister, unser "Gesicht von Deutschland" in der Welt, philosophiert über " eine Milliarde Moslems, die zwischen Marokko und dem Hindukusch leben " und das ungeheure Gefähr-dungspotential für Europa, das sich daraus ergibt, wenn man " nichts tut ".

Die "großen Fortschritte", die Fischer in der heutigen Türkei sieht, und die ihn zu der These veranlassen, sie sei "reif" für Europa, waren nur möglich, weil das Militär - früher wie heute - das bestehende quasi-demokatische, anti-fundamentalistische System stützt. Aber um welchen Preis:
  • Folter,
  • jahrelange Untersuchungshaft ohne Anklage,
  • politisch und ethnisch motivierte Gefälligkeitsurteile gegen Regimekritiker!
Das "Philosophische Quartett" hat jüngst den Vergleich mit dem "Trojanischen Pferd" gemacht [dessen ich mich hier wegen seiner Schlüssigkeit bediene] und die Türkei als solches gesehen. Da steht also das Pferd vor den Toren Brüssels, wie einst sein Pendant vor Troja und wartet, hereingezogen zu werden. In Troja hat das zur Hinmetzelung der Trojaner und Versklavung der Überlebenden geführt.

Was erwartet uns in Europa, wenn ähnliches passiert? Wenn unsere politischen Hasardeure von ROT und GRÜN, unfähig sich die Folgen auszudenken oder unfähig diese überhaupt zu erkennen, unter dem Beifall ihrer meist unbedarften Klientel, die Seile packen und das Pferd nach Brüssel schleppen?

Die geschätzten Kosten alleine für Deutschland liegen bei 14 Milliarden €, und das zu einer Zeit, in der der Finanzminister sowieso nicht mehr Herr der Lage ist, nicht weiss, woher das Geld kommen soll um nur die wesentlichsten Löcher im Staatshaushalt zu stopfen.

"Es ist eine törichte strategische Dummheit, wenn wir jetzt nicht die Türkei in Europa verankern", so lautete ein Statement von Fischer, der sich in den letzten Monaten sowieso eher um Afghanistan und den Irak als um Deutschland zu kümmern scheint.

Umgekehrt wird daraus ein Schuh!

Sicher, eine komplette Abschottung gegen die Türkei ist falsch. Aber warum denn immer gleich eine vollkommene Vereinahmung? Gibt es denn nicht Nuancen zwischen schwarz und weiss? - man nennt sie "GRAUSTUFEN"! Freilich ist es einfacher nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip, das erfordert am wenigsten Intelligenz und Überlegung - und dergleichen sucht man ja wohl vergebens bei unserer derzeitigen Regierung.

Ein DANKE zum Schluss:
an alle WählerInnen, die zur Europawahl gegangen sind und so dazu beigetragen haben, daß "EUROPA" neu diskutiert wurde . Danke!

   




twoday.net

16. Mai. 2008, 08:42

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1x STASI war genug ...!

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