hat ein Steuerberater, der mit seinem Büro nur wenige hundert Meter von einer katholischen Kirche entfernt residiert.
Nun fragt man sich: Wieso ist der auf die Kirche "sauer"?
Die Antwort ist einfach:
Den Kirchen laufen die Gläubigen weg. Sie bekommen weniger Kirchensteuer. Und da Not bekanntlich erfinderisch macht haben sie mit einer Mobiltelefongesellschaft einen Vertrag abgeschlossen. Eine Antenne wird in den Kirchturm eingebaut!
Der Steuerberater und viele umliegende Gewerbetreibende - Tankstelle, Gastwirtschaft, Versicherungsbüro, Edeka-Markt - und die dort Beschäftigten fürchten um ihre Gesundheit, denn die Strahlung, die von dort ausgeht ist nicht von Pappe .... und das 24h, Tag für Tag ....
Nun haben sie alle zusammen - der Steuerberater ist federführend - eine Klage gegen das Vorhaben eingereicht.
Nun heißt es warten. Bis das Gericht entschieden hat. Ich bin gespannt, wie das ausgeht ....
Nun fragt man sich: Wieso ist der auf die Kirche "sauer"?
Die Antwort ist einfach:
Den Kirchen laufen die Gläubigen weg. Sie bekommen weniger Kirchensteuer. Und da Not bekanntlich erfinderisch macht haben sie mit einer Mobiltelefongesellschaft einen Vertrag abgeschlossen. Eine Antenne wird in den Kirchturm eingebaut!
Der Steuerberater und viele umliegende Gewerbetreibende - Tankstelle, Gastwirtschaft, Versicherungsbüro, Edeka-Markt - und die dort Beschäftigten fürchten um ihre Gesundheit, denn die Strahlung, die von dort ausgeht ist nicht von Pappe .... und das 24h, Tag für Tag ....
Nun haben sie alle zusammen - der Steuerberater ist federführend - eine Klage gegen das Vorhaben eingereicht.
Nun heißt es warten. Bis das Gericht entschieden hat. Ich bin gespannt, wie das ausgeht ....
► Sonntag, 22. Mai 2005, 11:54
110 Leser
► Thema: Kaum zu glauben ....
110 Leser
► Thema: Kaum zu glauben ....
Ja, so ist das ...
... jeder will immer und überall am Handy erreichbar sein und beschwert sich, wenn der Netzempfang schwach ist. Aber eine Antenne in der Nähe - nein, das geht nun wirklich nicht.
► Antwort
wvs_at_re-actio.com antwortete am So, 22. Mai, 12:01:
Genau, ....
zwischen "Anspruch" und "Betroffen sein" ist manchmal nur eine schmaler Raum.In diesem Fall leuchtet mir auch ein, warum die Mobiltelefonleute beim Kirchturm zugreifen:
Sie sparen einen "eigenen" Turm ....
Allerdings:
Ich kann auch die Anlieger verstehen. Ein paar Kilometer entfernt ist genügend Bauernland, mit ausreichend Raum für einen solchen Sende-und-Empfangsmast - ohne Beeinträchtiigung der Anlieger (sollte die tatsächlich bestehen) ....
Morgaine antwortete am So, 22. Mai, 12:16:
wvs_at_re-actio.com antwortete am So, 22. Mai, 12:23:
Ich weiß wirklich nicht ....
wovon Sie sprechen. Das Geschilderte findet derzeit bei uns im Ort statt, und als ich heute Morgen zum Tanken fuhr sah ich das Poster im Schaufenster des Steuerberaterbüros. Neugierig, wie ich nun 'mal bin, habe ich angehalten und gelesen .... alles reiner Zufall ...."Großes Pfadfinder Ehrenwort!"
kinomu antwortete am Mo, 23. Mai, 03:34:
wvs_at_re-actio.com antwortete am Mo, 23. Mai, 07:57:
Da gibt es - bedauerlicherweise - bei ....
uns in der Umgebeung so viele Windkraftanlagen, die schon eine erhebliche "optische" Beeinträchtigung sind. Es wäre aus meiner Sicht kein Problem, zu den Windrädern noch Mobilfunkmasten zu setzen, denn das Landschaftsbild ist eh schon hin ....
Morgaine antwortete am Mo, 23. Mai, 09:49:
wvs_at_re-actio.com antwortete am Mo, 23. Mai, 10:29:
Danke für ....
die Übersetzung, sonst hätte ich mit "offshore" womöglich garnichts anzufangen gewußt .... und: Nein, auch da halte ich nichts von Windparks!Es gibt nämlich bessere Lösungen unter Wasser, die sich den Tidenhub zunutze machen - völlig unsichtbar und ungefährlich für Flora und Fauna (Pflanzen und Tiere) .... und dabei sehr viel effizienter, denn die Tide ist immer vorhanden, hingegen ist der Wind unkalkulierbar.
(Grüne Banken verdienen aber nichts an Wasserkraftanlagen, denn dafür gibt's keine Subventionen! Deswegen sind die sonst so umweltbemühten Grünen auch nicht dafür zu begeistern, das bringt ihrem Klientel nichts ein ....)
Dazu schreibt eria am So, 22. Mai, 13:18:
► Antwort
wvs_at_re-actio.com antwortete am So, 22. Mai, 13:35:
Ach so, ....
da bin ich dem Poster im Steuerberaterbüro auf den Leim gegangen, denn dort war das so dargestellt. Danke für die Richtigstellung.
Man sieht wieder einmal:
Nichts ist so, wie es (zunächst) zu sein scheint ....
PS:
Ach ja, frau eria, wenn sie nächstens an "wvs" schreiben würden, nur um verwechslungen mit dem fake "panthol" zu vermeiden. Danke!
eria antwortete am So, 22. Mai, 14:46:
wvs_at_re-actio.com antwortete am So, 22. Mai, 14:52:
Wie nett, das sogar ....
zu editieren: Nochmals "Danke"!
Dazu schreibt kinomu am Mo, 23. Mai, 03:18:
Einige hundert Meter von der Kirche entfernt wird die Strahlung dann aber um ein vielfaches geringer sein als die in Wohnungen direkt unter schwächeren Antennen gemessene.
► Antwort
wvs_at_re-actio.com antwortete am Mo, 23. Mai, 07:53:
Den Beitrag ....
habe ich - technischer Laie - hier geschrieben, weil ich hoffte, unter all den Bloggern müßte jemand sein, der über den entsprechenden Sachverstand verfügt, um die Sache zu erklären.Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, werden die Sendeleistungen der örtlichen Situation angepaßt?
Und der zweite Aspekt ist so ähnlich wie beim Licht? Abfall der Strahlungsmenge im Quadrat der Entfernung zur Quelle?
pathologe antwortete am Mo, 23. Mai, 12:29:
Zusätzlich kommt noch dazu, dass die Sendeleistung auf dem flachen Land geringer sein kann als in der Stadt, da es weniger "Schattenflächen" gibt. In der Stadt ist durch die Bebauung und die damit verbundene Abschattung i.S. der Funkwellenausbreitung die Sendeleistung höher. Oder man verkleinert die Reichweite der Funkzellen zur Verringerung der Sendeleistung und muss gezwungenermaßen die Anzahl der BTS (Base Transceiver Stations) oder landläufig "Sendemasten" erhöhen.
Das übliche Problem eben. Man erkauft sich jeden Vorteil durch einen Nachteil. Der Rest der Diskussion wurde ja bereits weiter oben erschöpfend behandelt.
wvs_at_re-actio.com antwortete am Mo, 23. Mai, 12:33:
Ich bin Ihnen, ....
Herr pathologe, sehr verbunden für diese erweiternden Ausführungen. Hier sieht man den Vorteil des Bloggens: Man lernt etwas dazu. Danke!


Dazu schreibt derbaron am So, 22. Mai, 11:57: