Gastwirte, die sich vom Nichtraucherlokal etwas versprechen, mögen doch bitte ein solches eröffnen.
Ein Speiselokal ohne Qualm hätte vlt. wirklich Zukunft.
Aber im Pub, beim "Wirt" ums Eck und beim Heurigen sieht mich keiner mehr, sobald das komplette Verbot mal in Kraft tritt.
Mein Bier und eine angeregte Unterhaltung schmeckt mir besser mit Glimmstengel.
"Arbeitnehmerschutz" - also Schutz der armen Kellnerinnen in Lokalen - recht schön und gut.
Wenns ihnen nicht gefällt, zu inhalieren, mögen sich diese doch bitte einen anderen Job suchen.
Bauarbeiter schützt auch keiner vor dem Heben schwerer Lasten, ein Arbeiter am Hochofen bekommt auch keine Klimaanlage installiert, Feuerwehrleute, Polizei bla.
Mich, im Verkauf, schützt auch keiner vor Krampfadern und Rückenproblemen, durch tägliches, stundenlanges stehen.
Jeder Job hat unangenehme und evtl. ungesunde Folgen.
wvs antwortete am So, 4. Mai, 15:53:
Das Thema ist der beste Beweis ....
dafür, daß vermeintlich wichtige Bereiche durch die Politik aufgegriffen und dann so lange durch die Mühlen gemahlen werden bis entweder der größtmögliche Unfug oder ein totales Fiasko herauskommt .... jeder Eingriff in Rechte der Bürger zieht einen Rattenschwanz an weiteren Rechtsbrüchen nach sich - da ist es egal, ob es um das Rauchen oder um die Grundrechte geht .... Du hast es sehr treffend dargestellt: Wenn es wirklich um das Wohl bestimmter Berufsgruppen ginge dürfte man nicht bei den Bedienungen aufhören sondern müßte gleich da weitermachen wo andere Gesundheitsgefahren lauern - nur die Lobby in der / für die Industrie ist stärker und der Widerstand gegenüber Arbeitnehmerschutzmaßnahmen ebenso - größer zumindest als in der Gastronomie, und dementsprechend umfangreicher sind die Maßnahmen, die die Politiker dieser Gruppe zumuten ....
Wo keine Gegenmaßnahmen befürchtet werden müssen läßt es sich eben 'einfacher' hineinregieren ....


Dazu schreibt kepkezkem am So, 4. Mai, 14:51: