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oder:
Wie die Telekom wieder einmal in die Sche*** griff ....

Die jüngst veröffentlichen Zahlen des iPhone-Absatzes zeigen es wieder einmal überdeutlich: Es gelingt der Telekom nicht die Verbraucher zu erreichen und erst recht nicht ihnen schwarz für weiss zu verkaufen .... der emotionale Ansatz ("haben will!"), der alleine eine erfolgversprechende Strategie gewesen wäre - das iPhone ist nun 'mal ein "Statussymbol", ein "Objekt der Begierde" für sogenannte 'Technik- und Novitätenfreaks' - konnte schon deswegen nicht gelingen, weil es sich bei den in den Rängen der T-Com aufgestiegenen 'Manager' um Menschen handelt, denen jegliches soziale Gefühl fehlt, Soziopathen eben, denn Menschen mit einem ausgewogenen Sozialgefühl haben in den Reihen der seelenlosen 'Geldmacher' keinen Platz .... bestes Beispiel dafür ist der skrupellose Steuerhinterzieher Zumwinkel, der als Aufsichtsratsvorsitzender wesentlich dazu beigetragen hat sich Marionetten und Abziehbilder seiner eigenen Persönlichkeit in die wichtigen Funktionen der T-Com (und nicht nur dorthin!) zu holen ....

Die Serie von Pleiten, Pech und Pannen beim größten Telekommunikationsanbieter müssen wir alle tragen:
Wegen des günstigen Dollarkurses düsen die (potentiellen) Käufer des iPhone lieber nach U.S.A. und kaufen dort (sogar unter der Annahme, sie bezahlten alle die entsprechende Umsatzeinfuhrsteuer!) billiger als in "D" ein bzw. lassen sich das Gerät mitbringen. Verkäufe, die hier verlorengehen, tragen natürlich nicht zum inländischen Bruttosozialprodukt bei ....

Einen wesentlichen Anteil an den - wenig erfolgreichen - Bemühungen der T-Com insgesamt hat bestimmt auch das gräßliche englisch-deutsche Kauderwelsch, mit dem uns die T-Com seit Jahren quält:
Entweder, jemand kann Englisch
- warum dann nicht der 'richtige' englische Begriff?
Oder, jemand kann kein Englisch
- dann wäre doch ein deutscher Begriff eher angebracht ....

Apple ist das erstmal egal. Absatz ist Absatz. Sie werden aber bestimmt überlegen, ob die T-Com für solche Geschäfte - die nächste Generation des iPhone ist ja schon 'in Arbeit' - der richtigen Partner ist ....
Zumal die Teilung des Gewinns 1:1 (oder 50% - 50%) Apple zusätzliches Geld in die Kassen gebracht hätte, das all jene Geräte, die bei T-Com-Konkurrenten betrieben werden, natürlich nicht einbringen.

Wenn nun meine geneigten Leser glauben, ich hätte nur etwas gegen die T-Com und die dort führenden Manager:
Falsch!
Der wesentlich erfolgreichere Absatz des iPhone in kleineren europäischen Ländern (F, GB) beweist, daß man das Gerät verkaufen kann - vielleicht nur, weil dort noch 'Manager' am Werk sind, die nicht abgehoben nur an eigenen 'profit' und Tantiemen denken, sondern noch nahe genug 'an der Basis' sind um emotional und sozial zu denken ....

Ich habe mir vor ein paar Wochen ein neues Mobiltelefon gekauft. Damit kann man telefonieren und sms schreiben, (Bluetooth kann es auch wegen der Anlage im Auto).
Das war's aber schon:
  • Zum Photographieren habe ich eine Kamera,
  • meine - zugegegeben wenigen -
  • Emails lese ich am Computer,
  • das
  • Internet zu Hause reicht mir,
  • klassische Musik
  • 'so im Vorübergehen' oder gar als 'Hintergrundgedudel' anzuhören würde mir sowieso keinen Spaß machen, die
  • Radiosendungen höre ich mir auch lieber über eine gute Anlage zu Hause an, wenn ich auch konzentriert zuhören kann ....


  • Mehr Telefon als zum telefonieren
    (und vielleicht noch sms schreiben)
    braucht kein Mensch.*

    * So wie ich denken viele Menschen.
    Mehr jedenfalls, als den Gadget-Verkäufern lieb sein kann.
    Auch das mag ein Grund dafür sein, daß das iPhone flopt.

[ 3.155 / zhl ]

Titel:

Text:

 



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18. Jul. 2008, 21:23
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