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Dazu schreibt wortmeldung am Sa, 12. Apr, 21:44:
Selbst-Achtung
Lieber WVS!

Die Schriften, mit denen ich mich aktuell und aus leidvollem Anlaß autodidaktisch herumschlage (bin jetzt beim achten Buch), befassen sich mit Psychischen Störungen und ihrer Therapie. Sie lassen sich nichtsdestotrotz aber auch aufs normale Leben anwenden.

Eine wesentliche und immer wiederkehrende Argumentation läßt sich bezogen auf unser Beispiel 'Verkäufer/Kassierer und wartender Kunde' in etwa so zusammenfassen:


Kunde wird nicht beachtet, Kunde fühlt sich vernachlässigt, absichtlich ignoriert und ungerecht behandelt.

Kunde erkennt ihm Bösewollendes im Verkäufer. Kunde fühlt sich als Opfer schlechter Erziehung und ebensolcher Manieren des Verkäufers.

Kunde ist gut und wohlerzogen, kann aber aufgrund der ihm zugefügten Demütigung nicht umhin, provozierend auf den Verkäufer einzugehen oder besser gesagt nicht einzugehen. Er hat das Recht dazu, denn er fühlt sich im Recht. Der Sinn steht im nicht danach, den anderen verstehen zu wollen und dessen Motivationslage zu ergründen (Verstehen wäre Voraussetzung für tolerantes Verhalten und gegenseitiges Verständnis). Er ist zu verletzt und denkt im Moment nur an sich.

Etc. ---> Eskalation, die in der Tat auch selbstschädigend ist (da hat sun-ray wohl Recht).

Wo liegt der Fehler im System?

Der ausgeglichene Kunde (der ideale, vollkommen gesund reagierende Kunde) liebt sich selbst (hat Selbstachtung) und ist deshalb nicht auf die Liebe, Anerkennung und Achtung anderer angewiesen (erst recht nicht auf die eines einzelnen überforderten Verkäufers).

Deshalb kann ihm das unverständliche Verhalten des Verkäufers gar nichts anhaben (er hat das Urvertrauen und die Überzeugung mit der Muttermilch aufgesogen, daß er, die anderen Menschen und die ganze Welt 'richtig' sind.)

Ich möchte an dieser Stelle versichern, daß ich keine Esoterik-Fiebeln studiere!

Er wird angemessen auf den Verkäufer zugehen und einen netten Dialog auslösen, an den sich sowohl der Verkäufer als auch er selbst gern zurückerinnern werden. Bei der Gelegenheit erfährt er von den Problemen des Verkäufers, der ihm sein Herz ausschüttet, da an der Kasse sowieso gerade nicht viel zu tun ist. Er ist erstaunt über die Arbeitszeiten, den Führungsstil der Vorgesetzten und erfährt vom gefürchteten Lebensmittelkontrolleur, der in den nächsten Minuten erwartet wird. Nichts ist so wie es zu sein schien (siehe den Titel Deines Blogs).

Dem Verkäufer tut es leid, daß er einen so netten älteren Kunden hat warten lassen müssen und er nimmt sich vor, ihn beim nächsten Einkauf besonders zuvorkommend zu bedienen. Die ältere Generation ist doch netter als er es bisher so dachte.


Wenn meine Bücher richtig liegen, dann habe ich in meinem Leben viel falsch gemacht und mir und meiner Gesundheit sehr geschadet.

Das würde aber auch bedeuten, dass Du in der geschilderten Episode nicht ganz bei Dir selbst warst und achtsamer mit Dir selbst umgehen solltest. Sorry!

P.S.: Auch ich liebe das 'ß': 

Titel:

Text:

 


   




twoday.net

08. Okt. 2008, 09:01
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 macht Kunst aus Schrott ....

Ausstellung vom
20. bis 22.12.2008

in den Räumen der MEDIUS GmbH
Bahnhofstraße 45
(Seiteneingang Postgebäude)
48143 Münster

Eintritt frei!
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Erdstrahlen Freie Webseite!
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