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sondern "unbeliebt macht dick" ist eine jüngst gefundene Formel in einer Studie der Harvard Universität. Bereinigt um ethno-soziologische Faktoren stellte sich heraus: Mädchen, die in der Rangordnung weiter unten angesiedelt waren nahmen im Verlauf der Studie zu, jene, die weiter oben angesiedelt waren nahmen ab ....

Einfache Formel:
Beliebtheit schützt vor Gewichtszunahme

Nun, dagegen spricht nichts, auch nicht der "gesunde Menschenverstand":
Wer sozial aktiver ist hat weniger Zeit zu essen ....
und wer weniger ißt wird nicht dick ....

Möglicherweise hätte es gereicht gründlich nachzudenken.
Aber:
Für Studien gibt es Geld
- für's Nachdenken wohl heutzutage nicht mehr ....


Dazu schreibt kepkezkem am So, 17. Feb, 00:32:
dick/dünn?
in meiner aktuellen tätigkeit als verkäuferin bin ich - den kollegen gegenüber (soweit ich mitbekommen habe) äußerst sympathisch.

das erste halbe jahr des sympathiegenusses habe ich gut 5 kilo zugenommen - was auf 1,65m nicht wenig ist (ich bin wirklich kein überheblicher mensch, aber ich meine, meine kollegen haben mich gemocht - zumindest habe ich mich gut mit ihnen verstanden :) )

ich war also beliebt, bereits dick und habe weiter zugenommen.

"früher" war frustfressen wirklich ein beliebtes mittel gegen einsamkeit..... einsame wurde dicker, weil sie sich selbst trösteten

heute - so GLAUBE ich - bewiesen ist es ja nicht - denke ich, dass besonders die armen, einfachen "outsider", sich auf die "ideallinie" herunterhungern, um wenigstens irgendwo in der "in-szene" fuß zu fassen, wenn ihnen schon die mittel fehlen, sich in teure und beliebte markenkleidung sowie ins solarium zu quetschen. 

 wvs antwortete am So, 17. Feb, 11:24:
Wenn ich ....
die Untersuchung richtig verstanden habe geht es da um Mädchen in Schulen - und, ohne Dir zu nahe treten zu wollen - in der Schule bist Du nicht mehr?

Was das Arbeitsleben angeht sollten andere Kriterien im Vordergrund stehen als das Körpergewicht .... ich denke, das deutet bereits darauf hin, daß kollegiales Verhalten, füreinander einstehen, sich gegenseitig bei der Erfüllung von Aufgaben helfen, oder entlasten wenn es einmal eng wird, eher bedeutsam sind ....

Was den "Schlankheitswahn" unserer Tage angeht so kann ich nur den Kopf schütteln: Weit ab von jeder Wirklichkeit werden da Normen propagiert die einfach so nicht der Lebenswirklichkeit und dem gesunden Menschenverstand entsprechen .... sicher ist es gesundheitlich gesehen gut, wenn man kein Übergewicht (mehr als 15% über 'normal') hat - das fördert das Wohlbefinden und die beweglichkeit - aber ein Kriterium für "mögen" oder "nicht mögen" sollte es bestimmt nicht sein ....

Nachsatz:
Für alle die, die jetzt glauben ich plädiere hier in eigener Sache sei angemerkt, daß ich ca. 10% über dem Normalgewicht liege .... und ja, ich arbeite daran!
 

Dazu schreibt kepkezkem am So, 17. Feb, 12:40:
pardon, dass es sich in der studie um schüler handelte, ist irgendwie an mir vorbei.... 

 wvs antwortete am So, 17. Feb, 12:42:
Kein Problem ....
das war auch nicht 'böse' gemeint - eher als freundlicher Hinweis .... 
   




twoday.net

17. Mai. 2008, 10:21

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