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" .. Zumwinkel steht seit 1990 an der Spitze des Bonner Unternehmens. Er gilt als einer der mächtigsten deutschen Wirtschaftsführer und ist der dienstälteste Chef eines Dax-Unternehmens. Der 64-Jährige steuerte erfolgreich* den Umbau der früheren staatlichen Deutschen Bundespost zu einem global führenden** Logistik-Konzern. Zumwinkel leitet zudem die Aufsichtsräte der Tochter Postbank*** und der Deutschen Telekom**** und sitzt in weiteren Aufsichtsräten. Für negative Schlagzeilen sorgte Zumwinkel, als er Ende 2007 auf einen Schlag eigene Aktien der Post für 4,73 Millionen Euro veräußerte. .. "
[von hier zitiert]

  •  
  • *    Daran werden - berechtigte - Zweifel laut, denn nach wie vor leidet das Unternehmen POST unter einer unzureichenden Flexibilität ....
  •  
  • **   Auch diese Aussage muß bezweifelt werden, denn die Unternehmung z.B. in U.S.A. ist immer noch weit hinter den Konkurrenten angesiedelt - und es sieht so aus, als ob wir in Deutschland / Restl. Europa mit überhöhten Preisen für das Engagement in U.S.A. bluten müssen ....
  •  
  • ***  Was die Postbank unter "Kundenfreundlichkeit" versteht erinnert doch sehr an alte Monopolistenzeiten .... und besser würde es durch Eingliederung in die Deutsche Bank bestimmt nicht!
  •  
  • **** Na ja, von "Aufsicht" kann wohl kaum gesprochen werden ....

 

[3.032 / akp]

*edit*
zu ** " .. in den letzten Jahren aber kriselte es in Zumwinkels Weltkonzern an vielen Ecken. Vor allem das US-Geschäft, von Zumwinkel forciert, hat sich zu einem wahren Desaster entwickelt. Die Zustellung von Eilsendungen innerhalb der USA kostete den Konzern bislang geschätzte sieben Milliarden Euro, der Gewinn der Post-AG ist durch die Verluste aus Übersee stark eingebrochen. .. "[Zitat aus SPON v. 15.02.08]

Dazu schreibt morgiane am Do, 14. Feb, 18:15:
I´ll hope so..
Allein die Sache mit der Postbank und dem Postamt regt mich schon auf, hier in einer strukturschwachen Gegend gibts zwar (noch?)eine "Postagentur", die allerdings mittlerweile ohne die Möglichkeit Bankgeschäfte vor Ort zu erledigen. Gerade viele Ältere haben nicht die Möglichkeit per Online-Banking oder mal eben in der Kreisstadt ihre Bankgeschäfte zu erledigen. Und dass schimpft sich kundenfreundlich?
Und wenn ich alleine lese, dass er auf freien Fuß bleibt, kocht mir die Galle, das geht doch wieder gegen die Zahlung einer Geldbuße aus... 

 wvs antwortete am Do, 14. Feb, 21:14:
In dieser Größenordnung ....
geht es nach anfänglichem 'Paukenschlag' immer in einen Vergleich .... denn der Nachweis ist meist so langwierig, daß es eine Staatsanwaltschaft über Jahre mit vielen Kräften binden würde wollte man das alles "en detail" auseinanderfieseln .... wie in früheren Fällen zu erkennen war: ein wenig Reue auf Seiten der Angeklagten, Arbeitserleichterungen für die Justiz, die Alibi-Verhandlung mit bösen Kommentaren und 'peanuts'* als Strafe - das war's dann schon .... ab in den 'versilberten', nein, 'verplatinten' Ruhestand ....
* in dem vorliegenden Fall scheint es ja um viele Millionen Hinterziehung zu gehen - da ist eine, vielleicht zwei Millionen doch ein Klacks ...! 

Dazu schreibt tinius am Do, 14. Feb, 21:45:
Der dicke Hammer kommt noch : laut "Tagesschau" liegt der Staatsanwaltschaft eine Liste mit um die hundert anderen Namen aus den Vorstandsetagen deutscher Unternehmen vor, wo sie ebenfalls zu ermitteln gedenkt. Sollte das stimmen und verifiziert werden können, sehe ich eine landesinterne Wirtschaftskrise auf uns zu kommen.... Denn dann würde die deutsche, eh schon nicht sonderlich taugliche Managerlandschaft erheblich ausgedünnt werden. 

 wvs antwortete am Do, 14. Feb, 22:02:
Mein Bedauern ....
ob dieser 'Verdünnung' hält sich - na sagen wir - in Grenzen ....
Wir beide müssen ja auch ehrlich unsere Steuern zahlen, ich hatte gerade wieder das Vergnügen eine größere Summe abliefern zu dürfen - da habe ich kein Verständnis dafür, wenn andere (die über erheblich größere Summen verfügen dürften!) auch noch versuchen uns ALLE zu betrügen .... 

 tinius antwortete am Do, 14. Feb, 22:58:
Mein Bedauern hält sich auch in Grenzen, schon weil ich der Meinung bin, daß die meisten Vorstandsetagen - ob mit oder ohne Steuerhinterziehung - komplett unter dem Begriff "Organisierte Kriminalität" verbucht werden können. Sollte es aber ein Erdbeben geben, das eine solche Liste vermuten läßt (Liechtenstein allerdings ist im Falle reiner Steuerhinterziehung nicht kooperativ), dann hat das - so nur genügend bekannte Namen oder Unternehmen darin verwickelt sind - unangenehme Folgen, besonders wenn man derzeit eh noch an der Subprime - und Hypothekenkrise würgen muß, die wohl noch lange nicht ausgestanden ist. Ein in den Keller rauschender Dax hat auch für die Allgemeinheit irgendwannn böse Konsequenzen. Nebenbemerkung : Daß es als erstes ein halb / pseudostaatliches Unternehmen trifft, läßt leider auch eine Verstaatlichung nicht als Allheilmittel erscheinen. Allerdings wüßte ich doch zu gern, was Herr Mehdorn....... ;) 

 wvs antwortete am Do, 14. Feb, 23:52:
Die Häufung ....
der von der überwiegenden Zahl der Bevölkerung als "ungerecht" empfundenen Ereignisse bzw. Maßnahmen macht es schwer einen vernünftigen (rationalen) Ansatz durchzusetzen.
Den Politikern wird es nicht zugetraut - na, sagen wir: Der überwiegenden Zahl von Politikern .... und die, die es könnten sind bedauerlicherweise nicht mit der notwendigen "Hausmacht" ausgestattet .... 
   




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16. Mai. 2008, 17:26

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