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Dazu schreibt CineMare am Mi, 13. Feb, 19:41:
Die grossen Lebensmittelkonzerne wollen halt auch nur unser Bestes.

Nein, nicht unser Wohlbefinden. Einfach nur unser Geld. 

 wvs antwortete am Mi, 13. Feb, 22:15:
Gegen den Vertrieb ....

von flüssigen Yoghurt-Zubereitungen ist ja prinzipiell nichts einzuwenden .... aber ein "Gesundheitsversprechen - natürlich nicht offen, das wäre gegen das Gesetz, sondern verklausuliert, das ist gesetzeskonform - sollte nicht damit verbunden sein .... das Problem sind aber kleinste Verpackung mit geringem Inhalt zu einem Preis der dann natürlich völlig überhöht ist: Da meint man kompensieren zu müssen, indem ein "gesunder" Effekt postuliert wird ....
Wie im Sprichwort aber schon gesagt wird: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht (mehr) ....

Wie teuer es werden kann wenn 'der gute Name' verspielt ist wird sich demnächst als Lehrstück bei Nokia zeigen ....

 

 CineMare antwortete am Do, 14. Feb, 09:15:
Daß Nokia langfristig eine Rufschädigung davontragen wird bezweifel ich. Das Gedächtnis des einzelnen Verbrauchers in solchen Dingen ist nicht sehr gut und meistens verhält er sich nicht rational. 

 wvs antwortete am Do, 14. Feb, 13:43:
Danke ....

für diese "Steilvorlage"
- ich habe dazu bereits an anderer Stelle etwas dazu geschrieben & bitte dort nachzulesen ....

 

 CineMare antwortete am Do, 14. Feb, 18:57:
Kurz- bis mittelfristig sicherlich.
Langfristig wird Nokia wieder Handys in gewohnter Menge in Deutschland verkaufen.
Die müssen nur ein trendiges Teil wie das iPhone auf den Markt bringen und schon kaufen die Konsumenten. 

 wvs antwortete am Do, 14. Feb, 21:23:
Es mag ....
so sein - tatsächlich werden wir es aber erst in mehreren Jahren wissen .... mindestens war es der Vorgehensweise nach kein kluger Schachzug von Seiten des Managements .... Noch ein Gedanke zum Abschluß: In der Reportage über das neue Werk in Rumänien wurde gezeigt wie die Menschen dort leben - unter welch schlimmen Bedingungen sie dort leben .... da hatte ich den Gedanken: Gut, daß die jetzt auch eine Chance bekommen! Nun stecke ich in einem Zwiespalt, sozusagen zwischen Scylla und Charybdis: Ich bedauere den Arbeitsplatzverlust hier - freue mich aber für die Menschen in Rumänien ....
Ich bin allerdings noch nicht sicher, was langfristig überwiegt ....
 

 CineMare antwortete am Fr, 15. Feb, 09:50:
Ähnliches über die Verlagerung der Arbeitsplätze von Bochum nach Rumänien habe ich auch vor einiger Zeit in einem Forum geäussert.

Die Menschen dort brauchen Arbeitsplätze und im Geiste Europas braucht Europa ein Rumänien mit mehr Arbeitsplätzen.

Zumal ist die Montage von Handys nun mal kein HighTech-Arbeitsplatz und hätte gar nicht gefördert werden dürfen. Das sind Arbeitsplätze die über kurz oder lang immer der Weg der geringsten Lohnstückkosten gehen. Diese Subventionen hätten besser in eine, gute, Ausbildung gesteckt werden sollen.

Die Kommunikationsmanager von Nokia sollten sich das Geld für ihre Ausbildung zurückfordern. Schlechter ging es kaum. 

 wvs antwortete am Fr, 15. Feb, 11:56:
Zwar stimme ich zu ....
was die Einschätzung des Schwierigkeitsgrades bei der Montage von elektronischen Kleingeräten angeht - nicht dagegen der Einschätzung hinsichtlich des Ausbildungsstandes vieler Mitarbeitenden die das bisher in Bochum erledigt haben .... wir haben eine große Zahl von Menschen, die den Anforderungen der Arbeitswelt nicht mehr genügen, weil sie entweder nicht gebildet genug sind oder nicht über ihr derzeitiges Niveau hinaus bildungsfähig sind .... im ersten Fall wurde schlicht 'verschlafen' etwas für die Fortbildung zu tun weil man sich ja bei uns gern auf die konzentriert, die der zweiten Kategorie zugehören .... wo aber kein Potential ist sollte man das lieber konkret ansprechen anstatt diesen Menschen Möglichkeiten und Perspektiven vorzugaukeln - 'wishful thinking' nennen das die Amerikaner .... und meist kostet es mehr Zeit und Geld als der Sache angemessen ist .... 

 CineMare antwortete am Fr, 15. Feb, 14:10:
Es gibt in der Tat immer weniger Arbeitsplätze für Menschen mit geringem Ausbildungsstand.
Hier sind Veränderungen für die zukünftige Gesellschaft notwendig.
Das eine der großen Herausforderungen an die Politik. 

 wvs antwortete am Fr, 15. Feb, 14:41:
Nach meiner 'alten' These ....
zur Anwendbarkeit der Normalverteilung wird sich an der Abstufung zwischen klug und dumm sicher keine Änderung ergeben. Wo etwas getan werden kann/könnte ist lediglich bei der Fragestellung:
Welche Arbeiten müssen von Maschinen,
welche sollten von Menschen erledigt werden?
Alleine durch die Beantwortung wird man auf Berufsmöglichkeiten stoßen .... nicht immer ist also die Maschine die Lösung - wenn es sich vielleicht auch vordergründig anbietet .... 

Titel:

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18. Jul. 2008, 21:25
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