Danone verkauft wieder einmal die Konsumenten für dumm, diesmal mit Bakteriennamen (s.u.) die sie
völlig frei erfunden haben .... Diese Bakterien wurden - unwissenschaftlich! - mit einem 'neuen' Namen versehen, einem, der sich in der Werbung gut anhört und so ähnlich wie der Markenname klingt .... Tja, liebe Leser, das ist "Wissenschaft praktisch" - so wie sie von Großunternehmen verstanden wird .... Nun müßte auch dem letzten Zweifler klar werden, daß die - direkte, nicht durch universitäre Gremien kontrollierte - 'Förderung' der Wissenschaft durch Unternehmen
nie der Wahrheitsfindung, sondern der
Wahrheitsverschleierung dienen wird ....
Siehe dazu auch diese Quellen:
Quelle 1;
Quelle 2.
Ein Zitat aus Quelle 2:
" .. Welcome to Actimel world, where shop assistants and post-office clerks will soon know why you visited your doctor and what internet sites you marked as favourites. .. "
" .. Several companies have attempted to trademark specific subspecies and as a marketing technique, renaming the subspecies with scientific sounding names. DanoneActiregularis (Argentina, Austria, Chile, Germany, Italy, Netherlands, Romania and Russia). (Dannon) have claimed trademark status on the subspecies strain DN 173 010 and markets the organism as Bifidus Digestivum (UK), Bifidus Regularis (US and Mexico), Bifidobacterium Lactis or B.L. Regularis (Canada) and Bifidus
Scientifically, the correct strain is identified as Bifidobacterium animalis subsp. animalis, strain DN-173 010*. .. "
* und nicht "Actiregularis™" ....
[Zitat, Hervorhebungen durch mich!]
*edit* Neue
Quelle - Sammelklage in den U.S.A. wegen irreführender Werbung mit Versprechen, die unhaltbar sind .... es wird enger!
[3.028 / eup]
► Mittwoch, 13. Februar 2008, 19:00
614 Leser
► Thema:
Essen & Trinken
Die grossen Lebensmittelkonzerne wollen halt auch nur unser Bestes.
Nein, nicht unser Wohlbefinden. Einfach nur unser Geld.
von flüssigen Yoghurt-Zubereitungen ist ja prinzipiell nichts einzuwenden .... aber ein "Gesundheitsversprechen - natürlich nicht offen, das wäre gegen das Gesetz, sondern verklausuliert, das ist gesetzeskonform - sollte nicht damit verbunden sein .... das Problem sind aber kleinste Verpackung mit geringem Inhalt zu einem Preis der dann natürlich völlig überhöht ist: Da meint man kompensieren zu müssen, indem ein "gesunder" Effekt postuliert wird ....
Wie im Sprichwort aber schon gesagt wird: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht (mehr) ....
Wie teuer es werden kann wenn 'der gute Name' verspielt ist wird sich demnächst als Lehrstück bei Nokia zeigen ....
Daß Nokia langfristig eine Rufschädigung davontragen wird bezweifel ich. Das Gedächtnis des einzelnen Verbrauchers in solchen Dingen ist nicht sehr gut und meistens verhält er sich nicht rational.
für diese "Steilvorlage"
- ich habe dazu bereits an anderer Stelle etwas dazu geschrieben & bitte dort nachzulesen ....
Kurz- bis mittelfristig sicherlich.
Langfristig wird Nokia wieder Handys in gewohnter Menge in Deutschland verkaufen.
Die müssen nur ein trendiges Teil wie das iPhone auf den Markt bringen und schon kaufen die Konsumenten.
so sein - tatsächlich werden wir es aber erst in mehreren Jahren wissen .... mindestens war es der Vorgehensweise nach kein kluger Schachzug von Seiten des Managements .... Noch ein Gedanke zum Abschluß: In der Reportage über das neue Werk in Rumänien wurde gezeigt wie die Menschen dort leben - unter welch schlimmen Bedingungen sie dort leben .... da hatte ich den Gedanken: Gut, daß die jetzt auch eine Chance bekommen! Nun stecke ich in einem Zwiespalt, sozusagen zwischen
Scylla und Charybdis: Ich bedauere den Arbeitsplatzverlust hier - freue mich aber für die Menschen in Rumänien ....
Ich bin allerdings noch nicht sicher, was langfristig überwiegt ....
Ähnliches über die Verlagerung der Arbeitsplätze von Bochum nach Rumänien habe ich auch vor einiger Zeit in einem Forum geäussert.
Die Menschen dort brauchen Arbeitsplätze und im Geiste Europas braucht Europa ein Rumänien mit mehr Arbeitsplätzen.
Zumal ist die Montage von Handys nun mal kein HighTech-Arbeitsplatz und hätte gar nicht gefördert werden dürfen. Das sind Arbeitsplätze die über kurz oder lang immer der Weg der geringsten Lohnstückkosten gehen. Diese Subventionen hätten besser in eine, gute, Ausbildung gesteckt werden sollen.
Die Kommunikationsmanager von Nokia sollten sich das Geld für ihre Ausbildung zurückfordern. Schlechter ging es kaum.
was die Einschätzung des Schwierigkeitsgrades bei der Montage von elektronischen Kleingeräten angeht - nicht dagegen der Einschätzung hinsichtlich des Ausbildungsstandes vieler Mitarbeitenden die das bisher in Bochum erledigt haben .... wir haben eine große Zahl von Menschen, die den Anforderungen der Arbeitswelt nicht mehr genügen, weil sie entweder nicht gebildet genug sind oder nicht über ihr derzeitiges Niveau hinaus bildungsfähig sind .... im ersten Fall wurde schlicht 'verschlafen' etwas für die Fortbildung zu tun weil man sich ja bei uns gern auf die konzentriert, die der zweiten Kategorie zugehören .... wo aber kein Potential ist sollte man das lieber konkret ansprechen anstatt diesen Menschen Möglichkeiten und Perspektiven vorzugaukeln - 'wishful thinking' nennen das die Amerikaner .... und meist kostet es mehr Zeit und Geld als der Sache angemessen ist ....
Es gibt in der Tat immer weniger Arbeitsplätze für Menschen mit geringem Ausbildungsstand.
Hier sind Veränderungen für die zukünftige Gesellschaft notwendig.
Das eine der großen Herausforderungen an die Politik.
zur Anwendbarkeit der Normalverteilung wird sich an der Abstufung zwischen klug und dumm sicher keine Änderung ergeben. Wo etwas getan werden kann/könnte ist lediglich bei der Fragestellung:
Welche Arbeiten müssen von Maschinen,
welche sollten von Menschen erledigt werden?
Alleine durch die Beantwortung wird man auf Berufsmöglichkeiten stoßen .... nicht immer ist also die Maschine die Lösung - wenn es sich vielleicht auch vordergründig anbietet ....
Bei Konzernen wie Danone und Nestle steht mir immer der Schaum vorm Mund. Sie sind wohl die dreistesten Betrüger auf dem Lebensmittelmarkt. Ich traue ihnen schon ernsthafte Forschung zu, nur wie dann Ergebnisse verkauft werden, das ist pure Verhöhnung und Verarschung des Verbrauchers.
Nur, das ist mittlerweile bekannt und war auch Gegenstand in mehreren Sendungen/Medien im deutschsprachigen Raum. Und wer sehen und hören wollte oder lesen, der konnte das auch tun und seine Schlüsse ziehen. Deshalb habe ich auch kein Mitleid mehr mit Leuten, die Produkte dieser ekelhaften Geierkonzerne kaufen. Ich hatte vorhin einen Joghurt der Fa. HERZGUT Landmolkerei Schwarza, mild, 0,1% fett, aus Thüringen. Ich hätte es ja lieber aus der näheren Umgebung, aber von denen schmeckt es nicht so gut. Weder rechts- noch linksdrehend, weder pro- noch abiotisch. Er hat einfach nur geschmeckt und meine Darmflora war dankbar. Und ist auch noch preiswert. Nur bunt, das ist die Verpackung nicht.
kommen von jedem Yoghurt eine bestimmte Menge an Bakterien durch und werden in die - sowieso schon vorhandene! - Darmflora integriert .... das Versprechen ist ja, daß mehr der als 'probiotisch' bezeichneten Bakterien 'durchkommen' - dafür gibt es aber nur Studien, die vom Hersteller selbst oder vom Hersteller bezahlten Einrichtungen verfaßt worden sind - von "Forschung" wird ja gern gesprochen, siehe Blend-a-med, Dr. Best, etc., aber es tut mir leid: Das ist bestimmt nicht das, was gemeinhin unter "Forschung" verstanden wird ....
Möglicherweise wirken einige dieser Lebensmittel sogar (bei einer cholesterinsenkenden Marke wird inzwischen sogar gewarnt, daß eine unkontrollierte Verwendung mehrerer Komponenten den Effekt sogar unerwünscht und gefährdend steigern könne), aber dann gehört der Verzehr unter diätetische oder gar ärztliche Aufsicht. Es sind dann nämlich Heilmittel, keine Lebensmittel. - Den Markenschutz von einzelnen, umbenannten Wirkstoffen / Bestandteilen halte ich zwar ebenfalls für eher problematisch, aber auch bei der regulären Bezeichnung würde nur eine Minderheit nachschauen, was da gemeint sei, denke ich, und allein durch die Wissenschaftlichkeit des Namens einen Kaufanreiz sehen. Generell sollte mit so etwas nicht geworben werden dürfen, der Vertrieb generell an das Vorhandensein unabhängiger Studien vorhandener Wirksamkeit und nicht vorhandener Nebenwirkungen gebunden sein. Übrigens dürfen Produkte beworben werden, dessen zusätzlicher Nutzen definitiv nicht vorhanden ist, etwa Getränke mit Kalzium oder Vitaminbeimengungen.... - Verbraucherschutz findet in D nur dann statt, wenn es sich mit den Interessen der Unternehmen vereinbaren läßt. Siehe z.B., die nicht verwendete Ampelkennzeichnung bei Lebensmitteln, die Aufweichung der Gengesetze etc. Möglicherweise sind die deutschen Politiker von Grün bis Schwarz nicht der alleinige Maßstab, da Europa immer wieder recht wirtschaftsfreundliche Kompromisse vorlegt, aber derzeit geht ein nicht unerheblicher Widerstand gegen mehr Verbraucherschutz definitiv aus den deutschen Ministerien hervor. - Für mich ist es fast eine ausschließliche Entscheidung über den Preis : weshalb sollte ich ein Produkt kaufen, das um das Dreifache oder Vierfache teurer ist als ein ohnehin recht gesundes Produkt ( Joghurt / Margarine) ?.
- da kann ich nur beipflichten - immer noch zu sehr auf den Sachverstand der Unternehmen vertraut, so, als ob den Politikern nicht bewußt wäre, daß die natürlich zunächst ihr eigenes Interesse verfolgen .... daß andererseits "Europa" nicht unbedingt eine Verbesserung des Verbraucherschutzes bringen würde war ja bereits vor der Währungsunion bekannt - nur nach dieser Reform der Geldsysteme kann das Rad nicht mehr zurückgedreht werden ....
Hinsichtlich der Basiswerte / Blutparameter:
Mittlerweile sind die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Arzneistoffen ja schon in den Computerprogrammen der Ärzte & Apotheken eingearbeitet, sodaß das Schlimmste verhindert wird - lediglich die Wechselwirkung zu den sogenannten "Nahrungsergänzungsmitteln" (und möglicherweise auch aufgepeppten Wässerchen!) ist noch zu wenig erforscht .... aber da bin ich wohl an der Grenze dessen angekommen, was leistbar ist (und verglichen mit Ländern der dritten Welt, in denen noch nicht einmal täglich sauberes Trinkwasser gang und gäbe ist, geht es uns ja vergleichsweise gut .... ).
Es ging da speziell um die Akkumulation der cholesterinsenkenden Wirkstoffe, die unkontrollierbar vonstatten gehe, wenn man eben nicht nur Margarine, sondern auch andere Produkte derselben Linie zu sich nähme. Man kann einschätzen, wieviele geschmierte Brote man essen darf, nimmt man aber noch zusätzlich deren Joghurt, Milch oder was sie sonst noch auf den Markt gebracht haben, ist eine realistische Mengeneinschätzung des zugeführten Wirkstoffes unmöglich. Viel hilft eben nicht viel und ist unter Umständen eher gefährlich / schädlich....
das ist natürlich wieder ein anderer Ansatz. Durchaus nachvollziehbar noch dazu. Die Amerikaner sind in solchen Angelegenheiten ja auch eher 'apodiktisch': Alles oder Nichts - so lautet dort immer zuerst die Perspektive .... das führte dazu, daß in den späten 90ern bei vielen Menschen Hormonstörungen verzeichnet wurden, weil sie nicht nur cholesterinarm sondern cholesterinfrei aßen .... bei der Kumulation von Maßnahmen zur Reduzierung des Cholesterins wie oben beschrieben kommt es natürlich langfristig auch zu Mangelerscheinungen .... ich halte es da mit einer ausgewogenen Mischung von 30/30/30/10 (KH/Fette/Eiweiß/Ballaststoffe).
Das muß - weil ich es so mache seit ich selbst über das was ich esse bestimme - schon irgendwie richtig sein.
Zumindest bin ich so ohne wesentliche Gesundheitseinschränkungen damit über 60 geworden ....
Dazu schreibt CineMare am Mi, 13. Feb, 19:41: