geht davon aus, die MitarbeiterInnen seien als uniforme Masse mit einer Botschaft - möglicherweise aus mehreren Teilaspekten bestehend - zu erreichen.
Nun ist es aber gerade so, daß Service- oder VertriebsmitarbeiterInnen ein hohes Maß an Individualität haben sollten, denn das macht sie für die Kunden bemerkenswert, nur so stechen sie aus der Masse gleichartig Tätiger heraus.
Die Markenbotschaft nach innen zu kommunizieren heißt: Vorleben.
Ich habe während 30-jähriger Berufstätigkeit in einer größeren Zahl von Unternehmen noch Keines erlebt, daß auch nur im Ansatz diesen Spagat geschafft hätte. In den meisten Fällen kann man froh sein, wenn die Botschaft gegenüber den Kunden hält was sie verspricht.
Warum aber funktioniert die Weitergabe dann doch?
Weil Mitarbeiter vor Ort, beim Kunden, eine individuelle Kommunikation betreiben, die die schlimmsten Ausrutscher mißlungener Marketingaktionen kompensiert .... Wenn nun konsistentes Handeln verlangt und - konsequenterweise - auch überprüft wird, dann geht eben dieser Dämpfungseffekt durch die MitarbeiterInnentätigkeit verloren.
Das kann nur Nachteile für das Unternehmen bringen.
Ein Fazit:
Marketing funktioniert nicht, weil es gut gemacht ist, sondern weil vor Ort, beim Kunden, die angemessene Auswahl durch (hoffentlich gute und flexible) MitarbeiterInnen geleistet wird.
Ein Horrorszenario in dem uniformes Verhalten "programmiert" werden soll. Und ein weiteres Beispiel dafür, daß es ein Bestreben von Marketingabteilungen ist, bis in die kleinste Einheit hinein zu operieren und Vorgaben durchzusetzen. Diese Verhaltensweise wird gesteuert von dem Gedanken, die Mitarbeiter vor Ort seien nicht in der Lage, angemessen alleine, aus sich heraus zu handeln ....
Wenn diese Annahme zuträfe, gehörte die Personalabteilung entlassen - zusammen mit den Außendienstführungskräften - denn dann hätten sie jämmerlich versagt!
Das ergänze ich mit einem Zitat, das an den "Alten Fritz" gerichtet worden sein soll:
"Sire, geben Sie Gedankenfreiheit!"
[wdv]
Nun ist es aber gerade so, daß Service- oder VertriebsmitarbeiterInnen ein hohes Maß an Individualität haben sollten, denn das macht sie für die Kunden bemerkenswert, nur so stechen sie aus der Masse gleichartig Tätiger heraus.
Die Markenbotschaft nach innen zu kommunizieren heißt: Vorleben.
Ich habe während 30-jähriger Berufstätigkeit in einer größeren Zahl von Unternehmen noch Keines erlebt, daß auch nur im Ansatz diesen Spagat geschafft hätte. In den meisten Fällen kann man froh sein, wenn die Botschaft gegenüber den Kunden hält was sie verspricht.
Warum aber funktioniert die Weitergabe dann doch?
Weil Mitarbeiter vor Ort, beim Kunden, eine individuelle Kommunikation betreiben, die die schlimmsten Ausrutscher mißlungener Marketingaktionen kompensiert .... Wenn nun konsistentes Handeln verlangt und - konsequenterweise - auch überprüft wird, dann geht eben dieser Dämpfungseffekt durch die MitarbeiterInnentätigkeit verloren.
Das kann nur Nachteile für das Unternehmen bringen.
Ein Fazit:
Marketing funktioniert nicht, weil es gut gemacht ist, sondern weil vor Ort, beim Kunden, die angemessene Auswahl durch (hoffentlich gute und flexible) MitarbeiterInnen geleistet wird.
Ein Horrorszenario in dem uniformes Verhalten "programmiert" werden soll. Und ein weiteres Beispiel dafür, daß es ein Bestreben von Marketingabteilungen ist, bis in die kleinste Einheit hinein zu operieren und Vorgaben durchzusetzen. Diese Verhaltensweise wird gesteuert von dem Gedanken, die Mitarbeiter vor Ort seien nicht in der Lage, angemessen alleine, aus sich heraus zu handeln ....
Wenn diese Annahme zuträfe, gehörte die Personalabteilung entlassen - zusammen mit den Außendienstführungskräften - denn dann hätten sie jämmerlich versagt!
Das ergänze ich mit einem Zitat, das an den "Alten Fritz" gerichtet worden sein soll:
"Sire, geben Sie Gedankenfreiheit!"
[wdv]
► Montag, 28. Januar 2008, 16:00
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