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Nach den Wahlen in Niedersachsen und Hessen bin ich eher 'niedergeschlagen' als erfreut - nicht etwa, weil ich mit Frau Ypsilanti oder gar Herrn Koch* fühlte - sondern weil sich eine zunehmende Tendenz zu 'unklaren' Wahlergebnissen abzeichnet ....

 
 

Keine satten Mehrheiten für diese oder jene Richtung, Wischiwaschi, mit der wahrscheinlich unangenehmen Folge von wochenlangem Hickhack und dem Ergebnis, daß faule Kompromisse, die niemandem wirklich nützen - wie in Berlin bereits üblich - oder bürgerferne Entscheidungen getroffen werden, die nur mit 'großen' Koalitionen und deren ausufernder Macht zu begründen sind .... Es ist seltsam zuzusehen, wie Schafe** ihren eigenen Schlächtern applaudieren ....


ganz im Gegenteil, dem geschieht es recht!
** " .. René Girard of Stanford University, proponent of a theory of human behaviour called mimetic desire. Girard reckons that people are essentially sheep-like and will copy one another without much reflection. The theory would also seem to be proved correct in the case of Thiel's virtual worlds: the desired object is irrelevant; all you need to know is that human beings will tend to move in flocks. .. " [Zitat] [wdg]

Dazu schreibt morgiane am Mo, 28. Jan, 02:19:
Grausen
macht sich breit, zum einen ob der geringen Wahlbeteiligung, die alleine Bände spricht, als auch über die Ergebnisse.
Ich fürchte, die Seuche "amorphe Volksmasse" breitet sich immer mehr aus und wird zur Epidemie, begleitet von einer massiven Ignoranz der Erkenntnis, dass nur starke Mehrheiten was bewegen können.
Hier in meinem Achtellorbeerblatt nimmt die Hoffnung stetig ab... 

 wvs antwortete am Mo, 28. Jan, 02:23:
Nun, ....
da sehe ich doch eine Aufgabe für die "Generation 40+":
Aktivierung der "amorphen Masse" .... 

Dazu schreibt tinius am Mo, 28. Jan, 03:15:
Erfreut hat mich das Ganze auch nicht, aber ich halte eine Große Koalition nicht für unannehmbar, erinnere auch immer gerne wieder daran, daß unser Stabilitätsdenken eher selten ist. Minderheitsregierungen mit wechselnden Mehrheiten sind in der Welt und in Europa gang und gäbe. Nur wir Deutschen wollen uns nicht daran gewöhnen. Erstmal bleibt nur abwarten, ob eine Partei etwas flexibler zu denken beginnt und umfällt. Ampel wäre auch für die FDP nicht wirklich der Weltuntergang, jedenfalls auf Landesebene. Im Bund wäre das problematischer.... 

 wvs antwortete am Mo, 28. Jan, 03:45:
Wenn die FDP ....
noch irgendwo in D darauf hofft gewählt zu werden, dann hat sie in Hessen nur eine Wahl: Indirekte Duldung - eine tatsächliche Beteiligung wäre das endgültige Ende ....

Ich hätte nichts gegen wechselnde Mehrheiten - das erfordert aber von der Regierung hohen Aufwand: Den wollen unsere Politiker - trotz besserer Bezahlung als viele ihrer Amtskollegen im Ausland - offensichtlich nicht leisten .... 
   




twoday.net

08. Okt. 2008, 09:21
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 macht Kunst aus Schrott ....

Ausstellung vom
20. bis 22.12.2008

in den Räumen der MEDIUS GmbH
Bahnhofstraße 45
(Seiteneingang Postgebäude)
48143 Münster

Eintritt frei!
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Erdstrahlen Freie Webseite!
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