@ tinius / @ pathologe
Vielen Dank für die umfassende Erörterung, in der ich einige meiner Thesen im wesentlichen bestätigt sehe. Es kristallisieren sich drei Punkte heraus, die bei allen Diskutanten anklingen - in ihrer Ausprägung und Auswirkung allerdings verschieden gesehen werden:
- Restriktionen hinsichtlich des Rauchens sind nur ein weiterer Schritt hin zur Aufhebung der grundgesetzlich verbrieften Rechte und Entmündigung der Bürger;
- Wer überdurchschnittliche Risiken eingeht muß sich bewußt sein, daß es nicht Aufgabe der Allgemeinheit sein kann dafür geradezustehen;
[Anm. für Pathologe: Deine gegenteilige Auffassung zu diesem Punkt ist zur Kenntnis genommen.]
- Es findet eine Verschiebung der Aufmerksamkeit weg von "Totaler Überwachung" und "Verzerrung der Sprachinhalte" dadurch statt, daß entweder
- kleinste Probleme so hochgespielt werden, daß sie in der Berichterstattung wichtigere Themen verdrängen. oder
- Nebenschauplätze bewußt geöffnet werden, um von solchen Themen abzulenken, an denen die Politik nichts ändern will.
Zusatz für Pathologe:
Was Deine Auffassung zu "Rauch in Räumen" angeht kann ich nur beipflichten - das ist der Grund, warum ich mich vor einigen Jahren entschieden habe, nur noch im Freien, nicht mehr im Haus zu rauchen ....
Zu Lokalen Folgendes:
Wenn eine deutliche Kennzeichnung / Unterscheidung vorhanden wäre / eingeführt würde, wäre nach meiner Meinung schon alles geregelt, denn da könnte jeder entscheiden "Das will ich in Kauf nehmen" - oder eben nicht ...! Umgekehrt ein Recht herzuleiten halte ich für absurd, denn es gibt auch andere Bereiche mit Einschränkungen, bei denen Niemand auf die Idee käme zu hinterfragen ....
(Bsp.: Krankenhaus/OP; Kaserne; Feuerwehrgerätehaus - ja sogar Spielplätze: da dürfen Jugendliche ab 14 nicht mehr hin und Erwachsene nur in Begleitung von Kleinkindern/Kindern).


Dazu schreibt wvs am Di, 15. Jan, 17:18: