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Raucher.

Ich erwarte nicht bekehrt zu werden - ich bin alt genug selbst über mein Risiko nachzudenken. Ich will auch keinen Rat wie ich mein Leben einzurichten habe. Wenn ich rauchen will vergewissere ich mich, daß ich keinen Nichtraucher beeinträchtige. Das muß genug sein.

Wie kommt es nur, daß viele Nichtraucher glauben, daß 'nicht rauchen' sie zu "besseren Menschen" macht, ihnen das Recht gibt, z.B. mir vorzuschreiben, daß ich diese schlimme Sucht aufgeben muß?


[odl]

Dazu schreibt V am Mo, 14. Jan, 18:57:
Keine Ahnung, auf jeden Fall nervt es ohne Ende.

;-) 

 wvs antwortete am Di, 15. Jan, 00:27:
Genau ....
daher mein Zwischenruf. 

Dazu schreibt Lady Sunflower am Mo, 14. Jan, 19:28:
Hey - mal langsam Herr wvs...
Ich selbst bin Nichtraucherin und weiß nicht, wie Sie zu der Behauptung kommen, dass Nichtraucher sich selbst als "bessere Menschen" sehen. Sorry, aber da gibt es meines Erachtens ganz andere Kriterien als eine Vorliebe für bestimmte Genussmittel.
Und warum sollte das auch so sein?

Rauchen ist natürlich eine persönliche Entscheidung, die ein Erwachsener treffen kann oder eben nicht - das ist gar nicht die Frage. Innerhalb der eigenen vier Wände oder an der frischen Luft soll rauchen wer möchte. Und wenn Raucher sich bemühen Nichtraucher nicht zu beeinträchtigen, so wie Sie es von sich schreiben, dann ist das auch völlig OK so.

Rauchen in öffentlichen Räumen und Gebäuden geht allerdings gar nicht. Wenn Raucher für sich Entscheidungsfreiheit beanspruchen, so müssen sie eben diese auch Nichtrauchern zugestehen. Wenn überall geraucht werden darf, so werden Menschen, die sich bewusst dazu entschieden haben, nicht zu rauchen, gezwungen den Rauch einzuatmen, also im Grunde mitzurauchen. Das darf nicht sein! Deshalb befürworte ich auch das neue Gesetz voll und ganz!

Es geht nicht darum Raucher in Ihrer Lebensgestaltung einzuengen, sondern vielmehr darum, ALLE Menschen zu schützen. Ich fand und finde es immer wieder unmöglich, dass Gegner des Rauchverbotes teilweise argumentieren, dass ja die Nichtraucher nicht in Restaurants gehen müssten, wenn sie der Rauch stört. Das empfinde ich als Freiheitsbeschneidung.

Wenn ich als Nichtraucher also Kritik an Rauchern übe, dann nicht grundsätzlich daran, dass sie rauchen. Das ist ja die freie Entscheidung eines jeden.
Ich finde es nur nicht in Ordnung, wenn Raucher sich rücksichtslos und ignorant gegenüber den Bedürfnissen Ihrer Mitmenschen verhalten und an öffentlichen Plätzen rauchen.

Aber wie Ihr Beitrag zeigt, sind natürlich nicht alle Raucher so.
Genauso wenig, wie alle Nichtraucher sich selbst als "bessere Menschen" bezeichen. ;) 

 kepkezkem antwortete am Mo, 14. Jan, 20:06:
pah, wir raucher haben euch nichtraucher euch auch lange lange toleriert und nun kommt der große aufstand eurerseits :)

rauchverbot in öffentlichen gebäuden, geschäften etc, auch auf offenen bahnsteigen... daran musste ich mich erst gewöhnen.
hat aber bestens funktioniert.
die rauchfreie stunde im zug überlebe ich auch noch unbeschadet.

die sache mit rauchfreien lokalen, die sie bei uns einführen wollen jedoch... spätestens wenn es soweit ist, bleib ich zuhause. da ist bier billiger, ich kann rauchen und mir die gesellschaft sowie auch die musik selbst aussuchen.
zu einer mahlzeit und einem bier gehört für mich die zigarette
besonders zum bier

sie können die zigarettenpreise auch weiterhin anheben (wie erst letzt woche um 20cent) durch eu-erweiterungen kann ich jetzt lohnend und legal billiger zum glimmstengel greifen, als ich es in österreich je getan habe.

es ist mein geld, es ist meine gesundheit
ich werfe begeisterten solariengängern auch nicht vor, wie schlecht es für die haut ist und wieviel es kostet. 

 wvs antwortete am Di, 15. Jan, 00:50:
@ Lady Sunflower
1. Ich habe nichts gegen Gesetze, die das Rauchen an solchen 'öffentlichen' Plätzen einschränken, zu denen alle Bürger Zugang haben müssen: Beispielsweise Bahnhöfe, Flugplätze, Verwaltungsgebäude, Hochschulen & Schulen etc.

2.Lokale sind Unternehmen von Menschen, die dort ihr Geld und ihre Arbeitskraft einsetzen - da ist es für mich undenkbar, ihnen vorzuschreiben, wen sie bewirten wollen oder sollen .... Wenn man ihnen vorschreibt, wie sie ihr Geschäft zu betreiben haben muß man ihnen für eventuelle Ausfälle einen Ausgleich zahlen.

3. Ich kann nicht erkennen, wieso jeder einen Anspruch haben sollte in jedem Lokal Bedingungen vorzufinden die ihr/ihm 'angenehm' sind oder 'angemessen' erscheinen. Es ist doch z.B. unangemessen in ein Schwimmbad zu gehen und sich dann darüber zu beschweren, daß die Anwesenden leicht bekleidet sind .... wer das nicht sehen will hat immerhin die Wahl fernzubleiben - sonderbar, daß das bei Lokalen plötzlich anders sein soll ....

4. "Raucherlokale": Wenn ich befürchte, beim Fallschirmspringen zu Tode zu kommen werde ich davon Abstand nehmen - wenn ich befürchte, in einem Lokal Rauch einatmen zu müssen, den ich als 'tödlich' einstufe, dann gehe ich nicht dorthin. Ansonsten siehe 3.

5. Rücksichtslosigkeit ist immer schlecht, egal von wem gegen wen .... es gibt genug Beispiele, daß u.a. auch die Nichtraucher zu einem gewissen Teil unzumutbares Verhalten zeigen - denn sie machen ja einen bestimmten Prozentsatz der Bevölkerung aus. Nur stören sie andere eben nicht durch Rauch ....

6. Ich habe noch keinen Raucher erlebt, der sich mit missionarischem Eifer bemüht hätte einen Nichtraucher zum Rauchen zu bewegen - umgekehrt wird das mit viel Aufwand und Energie, lauteren und unlauteren Argumenten versucht:
Wer Raucher als "Süchtige" abstempelt versucht sich - aus meinem Blickwinkel - als 'besser' und 'im Besitz der einzigen Wahrheit' darzustellen .... daher meine These von den "besseren" Nichtrauchern. 

 wvs antwortete am Di, 15. Jan, 01:01:
@ kepkezkem
Die Sache mit den Lokalen will ich noch einmal gesondert aufnehmen, ansonsten siehe meine Antwort oben an Lady Sunflower - deren Einwände ja in Teilen durchaus berechtigt sind ....

Sogar in U.S.A. - dem klassischen Nichtraucherland - gibt es Bars, in denen das rauchen erlaubt ist: Allerdings nur für Volljährige und wenn das Personal entsprechende 'Befreiungsverträge' mit dem Betreiber abgeschlossen hat, damit es später nicht zu Prozessen kommt.

Hier wird wieder einmal 150%ig gehandelt: Alles kaputt machen, dann hat der Rest der Bevölkerung, der noch etwas Spaß in seinen Eckkneipen oder Tagescafes hatte und den verbissenen Gesundheitsfanatikern schon immer ein Dorn im Auge war halt auch keinen Spaß mehr .... das kommt mir so vor wie ein Kind, dem das Förmchen eines anderen Kindes gut gefällt - und weil es das Förmchen nicht haben kann macht es es eben kaputt ...! 

Dazu schreibt morgiane am Mo, 14. Jan, 20:17:
Haben wir keine anderen Probleme mehr?
Was das rauchen in öffentlichen Gebäuden betrifft, okay, dass geht auch ohne, oder in ausgewiesenen Zonen, ohne dass es "Pranger" oder in Glaskuben enden muß.
Was den Rest der Debatte betrifft: Haben wir denn keine größeren Probleme mehr, über die man dringender sprechen sollte, wie z.B. den Ausbau des Überwachungsstaates, den Anstieg der Kinderarmut oder Mindestlöhne, mal abgesehen von populistischen Reden über gemeingefährliche Straftäter, die die Xenophobie noch zusätzlich anheizen?
Was passiert denn, wenn alle Raucher bekehrt sind und ins pietistische Lager der Tugendsamen gewechselt sind? Wie sollen die Steuerlöcher gestopft werden, wenn nicht länger für die Sicherheit geraucht werden darf?
Kommen dann die Genußtrinker dran? Verbieten wir den Rotweinkonsum?

Schon Paracelsum hat erkannt, dass ein jegliches Gift ist, es nur an der Dosis liegt.

Im übrigen bin ich Nichtraucher seit 2 1/2 Jahren, habe davor heftig gequalmt und mich dann vom blauen Dunst verabschiedet, weil ich den Dreh zum Genußraucher nicht hin bekommen habe, wenn dann Kette (fast), mich treibt jetzt nur die Angst, dass mir mein Wein oder auch mal der schöne Single Malt am Ende auch noch genommen wird.

Wie war das? Wer nicht raucht, nicht trinkt und nicht gut ißt, lebt nicht unbedingt länger, es kommt ihm nur länger vor... 

 wvs antwortete am Di, 15. Jan, 01:09:
@ morgiane
Wir sind da bestimmt sehr nah beieinander - wie HIER nachzulesen ist - und ich befürchte nur, daß das Rauchverbot wieder nur einen kleinen Schritt dahingehend darstellt uns ALLE daran zu gewöhnen immer mehr vom Staat vorgeschrieben zu bekommen ....

Herr Quirinus sagt das sehr überzeugend, besser als ich es sagen könnte .... 

 tinius antwortete am Di, 15. Jan, 05:01:
Ich darf anmerken, daß die Raucher - Debatte eben eng mit dem Thema Überwachungsstaat verknüpft ist und sich vermutlich auch noch in die Richtung Spitzel - und Denunziantenstaat entwickeln könnte, wenn Nichtraucher ihr gesetzlich gewährtes Recht einzufordern versuchen, indem sie die zuständigen Behörden verständigen. So weit liegt das nämlich nicht auseinander. Zudem ist es - zumindest in meinen Augen - eine Debatte über Grundrechte. Die der freien Entfaltung der Persönlichkeit und der Gewerbefreiheit. Über den letzteren Aspekt wird in absehbarer Zeit dann auch höchstrichterlich entschieden werden. Ich bin durchaus der Meinung, daß es abgetrennte Raucherbereiche geben sollte, sofern das baulich möglich ist, oder aber eben verschiedene Lokalitäten für Raucher und Nichtraucher. Als Raucher bin ich allerdings im Falle kommerzieller Dienstleistungen auch Kunde. Wenn mir also eine Dienstleistung nicht zusagt, weil ich z.B. nicht rauchen darf, werde ich sie konsequent nicht mehr wahrnehmen. Zu wenig diskutiert werden in diesem Zusammenhang die beiden Punkte, daß der Staat enorme Summen mit Steuern auf Tabakwaren verdient, die er auf der anderen Seite aus dem öffentlichen Leben zu verbannen trachtet, aber andererseits nicht dafür sorgt, daß die Behandlung dieser Suchterkrankung von den Krankenkassen übernommen wird, obwohl das eben auch im Sinne medizinischer Prävention sinnvoll wäre. Jeder andere Süchtige hat das Recht auf medizinische, medikamentöse und therapeutische Behandlung, bei der allenfalls minimale Zuzahlungen fällig werden, Raucher nicht. Ein letzter Punkt wäre für mich die über Jahrzehnte entwickelte Rauchkultur, die über ebenso lange Zeit staatlicherseits toleriert worden ist. Von daher hielte ich ein behutsameres Vorgehen für angebrachter und auch sinnvoller. Im Moment könnte man die Gesetzgebung mit einer Situation vergleichen, in der einem Menschen der Zugang zu öffentlichem Straßenland verweigert würde, wenn bei einer Atemkontrolle an der Wohnungstür ein minimaler Atemalkohol festgestellt würde. Auch wenn ich das persönlich durchaus gut fände, hielte ich auch diesen Ansatz aus rechtspolitischer Sicht für ziemlich problematisch. Noch eine politische Fragestellung drängt sich mir auf : wenn unser Staat so um das Wohl seiner Bürger besorgt ist, weshalb wird dann im neuen Gentechnikgesetz die ungekennzeichnete Beimischung von gentechnisch veränderten oder über Futtermittel kontaminierten Bestandteilen zugelassen ? Hier wird mit mindestens zweierlei Maß gemessen.... Nach dreißig Jahren Nikotinkonsums weiß ich nicht nur, daß Rauchen schädlich ist, sondern merke es auch ab und an. Auf der anderen Seite kann ich feststellen, daß die vor langen Jahren diagnostizierte Lungenmetastase durch einen anderen Krebs verursacht wurde, der recht unabhängig von der Zufuhr schädlicher Stoffe gewesen ist. Und mir konnte es relativ egal sein, ob dieser Ursprungstumor nun in die Lunge, in die Niere oder ins Hirn metastasierte, denn keine der Möglichkeiten war wirklich prickelnd. Besonders wenn man weiß, daß die notwendige und erfolgreiche Chemotherapie eine recht wahrscheinliche Langzeitfolge hat : Krebs. Zytostatika sind nämlich langfristig krebserregend. 

Dazu schreibt rosmarin am Di, 15. Jan, 00:34:
yep.....
diese diskussion kotzt mich an.... wieder jeden gegen jeden.... als ob es keine anderen themen gäbe....
*denkt über klage gegen skifahrer, solariengänger und fettfresser nach* 

 wvs antwortete am Di, 15. Jan, 01:15:
@ rosmarin
Gegen was müßte ich denn sein,
damit es Ihnen genehm ist?
Und wenn wir schon dabei sind:
Wofür müßte ich denn sein,
damit Sie mir weiter gewogen bleiben?

Lassen Sie sich gern Zeit mit der Antwort .... ;c)
PS
Als privat Versicherter wäre ich sehr dafür Extremsportler und Vielesser mit höheren Beiträgen zu belasten - aber nur mit folgender Einschränkung:
Es muß ein RISIKO vorliegen, nachweisbar! 

 pathologe antwortete am Di, 15. Jan, 08:50:
Oh oh,
als Motorradfahrer würde man mir schon mit Anlegen der Schutzkleidung vorwerfen, vorsätzlich ein Risiko einzugehen. Denn würde ich risikofrei fahren, benötigte ich die Schutzkleidung ja nicht.
Ist das dann die Argumentationskette?
Nicht dass ich risikofreudig Motorrad fahre, schließlich habe ich mit inzwischen 8 motorisierten Zweirädern (inklusive Mofa und Mopedroller) über 28 Jahre nur einen, fremdverschuldeten Unfall gehabt und etwa 150.000 km zurückgelegt. Dafür soll ich also höhere Krankenkassenbeiträge zahlen.

Zum Rauchen (das ja der Aufhänger ist): Als passionierter Nichtraucher bin ich der Meinung, dass Raucher doch rauchen können, wo sie wollen. Solange es nicht innerhab geschlossener Räume ist, die auch von Nichtrauchern besucht werden. Und da zähle ich Restaurants ebenfalls dazu. Wenn ich essen gehe, dann möchte ich das Essen genießen können, den Duft der Zutaten. Und nicht in einer Wolke abgestandenem Rauchs sitzen, da ja Vorgänger von mir ihr Essen mittels einer "Zigarette danach" abschließen mussten.
Schade finde ich auch, dass Raucher meist an Bahnhöfen und Haltestellen die wind- und wetterschützenden Häuschen für ihre Zigarettenpause aufsuchen. Auch dort zieht der Rauch nur unter Schwierigkeiten ab. Aber ein Raucher merkt ja so etwas nicht mehr... ;-)
Im Bekanntenkreis habe ich Raucher, die selbst im eigenen Haus für die Zigarette auf die Terrasse gehen, egal, welches Wetter herrscht. Ob das nun mit ihren Kindern zusammenhängt oder der Abneigung, öfter Gardinen waschen zu müssen oder Wände zu streichen, weiß ich leider nicht.

Und um noch eine Lanze für die Raucher zu brechen: kalter Rauch von Zigaretten ist ekelhaft, aber kalter Rauch einer Pfeife oder guten Zigarre- das hat was. 

Dazu schreibt wvs am Di, 15. Jan, 17:18:
@ tinius / @ pathologe
Vielen Dank für die umfassende Erörterung, in der ich einige meiner Thesen im wesentlichen bestätigt sehe.
Es kristallisieren sich drei Punkte heraus, die bei allen Diskutanten anklingen - in ihrer Ausprägung und Auswirkung allerdings verschieden gesehen werden:
  1. Restriktionen hinsichtlich des Rauchens sind nur ein weiterer Schritt hin zur Aufhebung der grundgesetzlich verbrieften Rechte und Entmündigung der Bürger;
  2. Wer überdurchschnittliche Risiken eingeht muß sich bewußt sein, daß es nicht Aufgabe der Allgemeinheit sein kann dafür geradezustehen;
    [Anm. für Pathologe: Deine gegenteilige Auffassung zu diesem Punkt ist zur Kenntnis genommen.]
  3. Es findet eine Verschiebung der Aufmerksamkeit weg von "Totaler Überwachung" und "Verzerrung der Sprachinhalte" dadurch statt, daß entweder
    • kleinste Probleme so hochgespielt werden, daß sie in der Berichterstattung wichtigere Themen verdrängen.
    • oder
    • Nebenschauplätze bewußt geöffnet werden, um von solchen Themen abzulenken, an denen die Politik nichts ändern will.

Zusatz für Pathologe:
Was Deine Auffassung zu "Rauch in Räumen" angeht kann ich nur beipflichten - das ist der Grund, warum ich mich vor einigen Jahren entschieden habe, nur noch im Freien, nicht mehr im Haus zu rauchen ....
Zu Lokalen Folgendes:
Wenn eine deutliche Kennzeichnung / Unterscheidung vorhanden wäre / eingeführt würde, wäre nach meiner Meinung schon alles geregelt, denn da könnte jeder entscheiden "Das will ich in Kauf nehmen" - oder eben nicht ...! Umgekehrt ein Recht herzuleiten halte ich für absurd, denn es gibt auch andere Bereiche mit Einschränkungen, bei denen Niemand auf die Idee käme zu hinterfragen ....
(Bsp.: Krankenhaus/OP; Kaserne; Feuerwehrgerätehaus - ja sogar Spielplätze: da dürfen Jugendliche ab 14 nicht mehr hin und Erwachsene nur in Begleitung von Kleinkindern/Kindern).
 

Dazu schreibt chaetzle am Mi, 16. Jan, 08:08:
Im Grunde müsste man alle Autos, Flugzeuge, Kernkraftwerke und sonstige Luftverpester verbieten. Das sind nämlich die wahren Krankmacher.
Wenn ich einmal die Woche in ein Wirtshaus gehe, in dem geraucht wird, dann bekomme ich davon keinen Lungenkrebs. Ich bin Nichtraucher, habe noch keine einzige Zigarette im Mund gehabt. Allerdings weiss ich auch- da ein Teil der Familie im Hotel/Restaurantgewerbe ist- welche Verluste manche Wirte nun hinnehmen müssen, da die "Stammtischleute", die ja meist rauchen, ausbleiben. Es ist sicher in Ordnung, dass in Restaurants, die überwiegend Mahlzeiten zubereiten, separiert wird, aber in sagen wir, "Kneipen"/ Bistros, die vor allem von Menschen besucht werden, die dort ihr Bierchen oder Schnäpschen trinken wollen, dazu an einer Zigarette ziehen möchten, sollte die Wahl beim Wirt liegen, ob er einen rauchfreien Raum einrichten mag oder nicht. Ich kenne hier im Ort Wirte, die kurz vor der Pleite stehen, die nur einen Raum zur Verfügung haben, und denen die Kundschaft wegläuft. Ist das Sinn der Sache? Noch mehr Insolvenzen im Gastgewerbe?
Ich als Nichtraucher habe die Wahl, in welches restaurant ich gehe. Wenn ich weiss, dass eine Kaschemme voll Rauchschwaden ist, dann gehe ich dort auch nicht rein. 

 wvs antwortete am Mi, 16. Jan, 12:32:
Die allerschlimmsten ....
Luftverschmutzer sind die mit Steuergeldern subventionierten Kreuzfahrtschiffe - noch dazu werden ja die "Anleger" steuerlich bevorzugt behandelt - ein doppelter Schaden ....

Da frage ich mich:
Warum spricht niemand davon?

Dahinter stehen handfeste Interessen - denen ist eine Kneipe irgendwo im Land egal - Hauptsache ihre Kasse klingelt .... 
   




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17. Mai. 2008, 07:26

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