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Vor dreißig Jahren war die Welt noch in Ordnung ..?!
Nein, nicht wirklich, auch damals gab es Probleme.
Aber andere Probleme und zu erheblich niedrigeren Preisen ....
Da blieben vom *Brutto* noch mehr als 60% *netto* übrig ....

[okn]
PS Kann jemand erklären, wie ich es schaffe, den Abstand (oben) zwischen Headline und Tabelle wegzubekommen?

Dazu schreibt kepkezkem am So, 13. Jan, 22:13:
hm ich wohne trotz meines alters noch "daheim", weil ich es bist heute nicht geschafft habe, eine bleibe zu finden, deren monatliche miete nicht mindestens 40-50% meines monatseinkommens als gewöhnliche handelsangestellte verschlingt.
da finde ich die 12,8% miete in der tabelle recht erträglich

wobei derartige tabellen...
eine große zeitschrift bei uns namens "österreich" zeigte uns vor kurzem auf, welche berufssparte nach der neuen lohnerhöhung um wieviel € mehr bekommt.
ausgegangen wurde zb von mehr als 1500,- für einen lebensmittelverkäufer und knapp 1700,- für jemanden der das gleiche mit bekleidung tut
einfache bauarbeiter sollten laut dieser statistik auch bei 2500,- entlohnung im monat bekommen

ich frage mich nun, ob essen damals wirklich so teuer und wohnen so billig war oder hier auch der optimistenteufel zugeschlagen hat

ich möchte nun keinem statistikersteller vorwerfen, er sei weltfremd aber ein wenig könnte man sich vor erstellung einer solchen tabelle schon informieren :) 

 wvs antwortete am So, 13. Jan, 22:27:
In dieser Zeit ....
habe ich gerade angefangen 'regelmäßig' - d.h. außerhalb der Universität - zu arbeiten und lag mit DM 36.000,- /p.a. schon etwas über dem 'Schnitt'. Ich kann bestätigen, was da statistisch festgehalten ist. Diese Abbildung habe ich aufgehoben und erinnere mich noch, wie ich damals dachte, ich könnte das später einmal vergleichen .... nächstens suche ich dann auch noch die aktuellen Werte und setze sie daneben ....

Ein "Mittelwert" des Einkommens in einer Branche kann doch sehr willkürlich erscheinen - es kommt auf die Basis der Erhebung an .... wird z.B. eine 'repräsentative Umfrage' gemacht, so setzt das eine Mindestzahl an Befragten voraus, damit der statistische Fehler kleiner wird als der absolute Fehler .... Außerdem steht oft nicht da, daß nur eine Region überprüft wurde, während das Ergebnis dann als 'allgemein gültig' behandelt wird - es stimmt, manche Zahlen machen wenig Sinn, wenn man sie mit der eigenen Erfahrung prüft/vergleicht ....
Ein Beispiel für mich sind z.B. Mandelhörnchen:
    Bevor ich nach U.S.A. ging
  • (1999) kostete eines (im Schnitt) 1,20 DM;
  • Als ich zurückkam
  • (2002) war der Preis € 0,75
    [1,47 DM / Steigerung 22,5%];
  • Letzte Woche
  • (2008) habe ich ein Mandelhörnchen für € 1,40
    [2,74 DM / Steigerung 128,3%]
  • gekauft ....
130% Steigerung in 10 Jahren macht 13% p.a. - ich kann mich nicht erinnern, daß ich pro Jahr 13% mehr verdient hätte ....
 
   




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06. Jul. 2008, 17:37
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