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Immer wieder T-Com ...!


Als wenn ich es geahnt hätte. Höchst vorsorglich bin ich bereits Mitte November im T-Com-Laden vorstellig geworden um sicher zu sein, daß ich eine nahtlose Internetversorgung haben werde, wenn Ende Dezember meine vormals 'dienstliche' Leitung abgeschaltet wird. Alles aufgenommen und eingerichtet, 'nehmen Sie doch am besten gleich den Router mit' - habe ich auch gemacht und treu und brav die dafür anfallenden Kosten beglichen ....

Da nach drei Wochen die zugesagte schriftliche Bestätigung immer noch nicht gekommen war stattete ich dem T-Com-Laden Anfang Dezember erneut einen Besuch ab .... 'Ja, da ist etwas im Computer vermerkt' sagte der Mitarbeiter, aber 'es ist nicht weiterbearbeitet worden, irgendwas hakt' - Klar, das hätte ich auch vermutet wenn in drei Wochen niemand einen Finger gerührt hat .... 'Das nehmen wir nochmal auf und machen Druck' bekam ich dann zu hören, gut, dann wird es ja noch vor Weihnachten ....

Pünktlich zum 01.01.2008 ca. 02:00h wurden dann dienstliche Leitung (das DSL!) und damit der Internetzugang gekappt - beim Abschalten, da ist Verlaß auf T-Com! Abschalten klappt immer, manchmal zwar ein paar Tage oder Wochen zu früh, aber es klappt.

Nach weiteren Anrufen am 01.01. und 02.01. bei der 'hotline' bekam ich das Versprechen: Ab Donnerstag, 03.01.2008, funktioniert DSL - und damit auch der Zugang zum Internet!

Wenn nicht, das habe ich mir fest vorgenommen, dann hat die Telekom einen Kunden weniger und T-Online kündige ich dann auch. Mein Mobiltelefon wird einen neuen 'provider' bekommen und der Abwärtstrend bei der Telekom geht weiter ....

Ich hätte ja gern etwas Positives zu T-Com und T-Online geschrieben. Aber wenn nach immerhin sechs Wochen eine so einfache Umschaltung von analoger zu DSL-Leitung - die ja parallel mit der dienstlichen Leitung schon einmal im Haus war und funktionierte! - nicht abgewickelt werden kann bleiben doch erhebliche Zweifel an der Unternehmensführung insgesamt ...!

So viele Millionen für Werbung - so wenig Substanz hinter den Versprechungen ....

(Über die sogenannte 'hotline' mit Dudelmusik und völlig widersinnigen Ansagen zum Service werde ich berichten wenn ich mich wieder beruhigt habe .... )

*update* v. 03.01.2008
Nach drei weiteren Telefonaten - bis 15:00h tat sich nämlich nichts und die DSL-Leuchte blinkte immer noch das Signal "Störung" - wird mir mitgeteilt: Die technische Überprüfung hat ergeben, daß die Leitung 'asynchron' läuft - was auch immer das zu bedeuten hat ....

Auf meine Frage, wann denn nun mit einer vollen Funktion zu rechnen sei wird mir bedeutet, das sei nicht genau zu bestimmen, denn heute - es ist mittlerweile 15:30h! - werde die Technik sich nicht mehr um die Sache kümmern, es sei ja gleich Feierabend .... ja, wenn ich mich bereits am Vormittag gemeldet hätte, dann, ja dann vielleicht hätte noch etwas erreicht werden können .... ich weise dezent darauf hin, daß ich mich bereits vor mehr als sechs Wochen gemeldet habe und nichts passierte ....

Der 'Endstand':
Ich gebe meine Mobilnummer an um jederzeit erreichbar zu sein, man wird sich bei mir melden. Daraufhin sage ich dem netten jungen Mann von der Technik, daß ich am Dienstag mit Telefon, Internet und Mobiltelefon zu einem anderen Provider wechseln werde, wenn bis dahin der Anschluß nicht funktionsfähig ist ....

*update* v. 04.01.08 / 12:00h
Ich habe nochmal angerufen - die Leuchten blinken immer noch auf "Störung" - und die Technik teilt mit, 'der Kollege ist unterwegs und regelt das entweder alleine oder er kommt bei Ihnen vorbei' ....
Jetzt, 04.01. - 14:32h, ist die Neuinstallation abgeschlossen, Router und WLAN sind aktiv und es funktioniert der erste Rechner ....

Dazu schreibt Anfängerin am Fr, 4. Jan, 17:34:
Um meinen DSL-Anschluß zu bekommen, mußte ich auch ein zweites Mal in den T-Com-Laden. Dort sagte man mir, man hätte just den Tag vorher diesen unbearbeiteten Auftrag gesehen und das noch einmal losgeschickt. Wer es glaubt.. *augenroll
Ich mußte noch ein oder zwei Wochen warten und seitdem läuft es. 

 wvs antwortete am Fr, 4. Jan, 18:14:
Ich wundere ....
mich nicht mehr über die Tatsache, daß der Telekom nach all den Berichten die man zur Abwicklung liest - oder sollte ich besser schreiben: Nicht-Abwicklung? - scharenweise die Kunden davonlaufen .... diese mangelhaft gebildeten Fuzzies in den T-Com-Läden, die mit Fachbegriffen nur so um sich werfen um zu verdecken, daß sie keine Ahnung von Tuten und Blasen haben, die scheinen das Problem zu sein - an diese Stelle gehören gut bezahlte, gut ausgebildete und mit Servicewillen beseelte Mitarbeiter/-innen .... am falschen Ende gespart macht den Laden langsam kaputt ....

Dabei ist es nicht die Technik. Die sind, sofern sie denn die Aufträge vorliegen haben, immer recht flott .... und jedesmal, wenn ich eine Störung hatte wurde das auch sofort erledigt. Deswegen tun mir diese Leute leid, denn weil sie am Ende der Schlange sitzen bekommen sie den Ärger der Kunden zu spüren, obwohl sie doch nichts dafür können .... 

Dazu schreibt Blitzi am Fr, 4. Jan, 18:32:
Entschuldige bitte, wenn gerade erstmal lachen mußte, was aber eher ein Lachen der Verständnislosigkeit über die Arbeit der T-Com ist.
Von denen habe ich nichts anderes erwartet und ich kann Dir versprechen, das es nicht besser werden wird, sondern eher schlimmer. Wenn die Kundenbetreuenden Bereiche ausgegliedert sind, wird es noch schlimmer, denn dann sind die Call Center unter fremder Leitung und nur noch auf schnelle Abarbeitung der Calls gedrillt. Die Qualität bleibt dann noch mehr auf der Strecke. Ich habe das selbst damals bei E-Plus miterlebt. Einfach nur grausam. Es zählt nur noch Quantität. Kinder kauft Kämme, es kommen lausige Zeiten bei der T-Com. 

 wvs antwortete am Sa, 5. Jan, 00:44:
Von meinen ....
Kindern kenne ich Geschichten aus den Call-Centern .... es sind ja überwiegend Studierende, die sich da verkaufen müssen, denn die Jobs, die es früher einmal für Studierende gab sind heute fest in Händen der Arbeitnehmer-Verleih-Mafia .... wir hatten hier auch schon 'mal vor Jahren eine Diskussion zu Call Centern* - da habe Betroffene - so wie Du - ein paar 'Interna' zum besten gegeben ....
* Titel: "Call me, Baby ...!" 

 Blitzi antwortete am Sa, 5. Jan, 11:51:
Danke, ich habe den damaligen Beitrag gelesen und kann mich dem im großen und ganzen nur anschließen, wobei ich nie Outbound (Kunden angerufen) gearbeitet habe, sondern nur Inbound (angerufen wurde). Aber da könnte ich auch das eine oder andere zum Besten geben, was in die Richtung des damaligen Berichts geht. 

 wvs antwortete am Sa, 5. Jan, 12:50:
Es könnte ....
doch ein ganzes Projekt werden:
Wer schon einmal im 'call center' gearbeitet hat schreibt seine Erfahrungen auf - alles wird gesammelt und als Buch herausgegeben .... 

 Blitzi antwortete am Sa, 5. Jan, 19:03:
Die Idee ist gut, wäre aber irgendwie nachgemacht. Die Idee hatte Herr Walraff doch schon. Aber ich bin mir sicher, da käme einiges zusammen. :-) 

 wvs antwortete am Sa, 5. Jan, 19:31:
@ Blitzi
ich dachte nicht an "neue" Erfahrungen, sondern solche, die schon vorliegen .... 

Dazu schreibt hexa am Fr, 4. Jan, 22:41:
Samstag...
...hätte ich angerufen, da mir das doch komisch vorkam. Aber an den Wechsel der digitalen Leiterbahnen hatte ich nicht gedacht.
Willkommen zurück im digitalen Zeitalter! 

 wvs antwortete am Sa, 5. Jan, 00:47:
Mittlerweile ....
ist es gelungen auch den stationären Computer von Frau G. per Netgear dongle zum WLAN-fähigen Apparat zu machen .... allerdings scheint der Router ins Schleudern zu kommen wenn wir beide ins Internet wollen: Erst fällt an einem, dann am anderen Computer das Internet aus .... 

Dazu schreibt tinius am Sa, 5. Jan, 09:04:
Nach meiner Erfahrung taugt auch das technische Personal nicht viel. Von August bis Oktober hatte ich kein Telefon. Bis ich ! auf die Idee kam, mein analoges Telefon aus dem ISDN - Adapter auszustöpseln und in den analogen Anschluß zu stöpseln. Da bekam ich dann plötzlich einen Anruf von einer mir unbekannten Dame, die ihre eigene Nummer wählte. Sie hatte vor Monaten zu 1 und 1 gewechselt. Beim Umstöpseln hat der zuständige Techniker unsere beiden Leitungen irgendwie zusammengeschaltet, sodaß sie zwar telefonieren, aber keine Anrufe empfangen, ich aber weder noch konnte. Dummerweise hatte ich zu der Zeit gerade mein Handy abgeschafft. Nicht auszudenken, was passiert wäre, hätte ich in der Zeit einen Notarzt gebraucht..... 

 wvs antwortete am Sa, 5. Jan, 10:57:
Mhhhm, ....
das klingt bestimmt nicht gut hinsichtlich der Qualifikation der Technik .... ich bin ja zu sehr Laie, um mir da ein endgültiges Urteil erlauben zu können.
Der einzige (technikbezogene) Ärger den ich einmal hatte war mit einem technischer Mitarbeiter eines Sub-Unternehmers, der es nicht fertigbrachte die Abdeckung der Telefonsteckdose anzubringen und sie deswegen einfach wegließ .... das war dreist! Es wurde aber hinterher jemand von der T-Com-Technik geschickt, der das in Ordnung brachte. 
   




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16. Mai. 2008, 08:34

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