Betriebe bestehen nicht nur aus Gebäuden, Maschinen und Materialien:
Es sind die Mitarbeiter, die ein Unternehmen ausmachen ....
" .. Die Unternehmenskultur .. " so heißt es in einer jüngst veröffentlichten Studie " .. ist verantwortlich für gute Bilanzen .." Aha.
Weiter heißt es " .. Weniger erfolgreiche Unternehmen setzen vor allem auf den Preis .. " Soso.
" .. vier Faktoren .. " wird weiter berichtet " .. bestimmen dabei das Engagement von Mitarbeitern: Schaffung von Teamgeist, Zusammengehörigkeitsgefühl, Wertschätzung und Interesse an der Person .. " Na prima.
Da geht es aber auch schon wieder los mit meiner Meckerei:
Für mich sind "Schaffung von Teamgeist" und "Zusammengehörigkeitsgefühl" identische Faktoren - nur anders benannt .... und auch weitere "Erkenntnisse" kommen mir eher alltäglich vor. Ein Drittel der Arbeitnehmer sind "Passiv-zufrieden"*, ein weiteres Drittel "Aktiv-engagiert"** und das letzte Drittel*** teilen sich die "Akut-unzufrieden"- und die "Desinteressierten"-Gruppe ....
Das Bundesarbeitsministerium hat sich der Frage angenommen und einem Institut4* den Auftrag erteilt - lobenswert daran ist die Initiative, solcherlei Fragen überhaupt zu stellen. Das wird in einigen Unternehmen als unnötig betrachtet. Aber selbst da, wo solche Fragen - betriebsintern - gestellt werden, ist durch mangelnde Anonymität bei der Mitarbeiterbefragung das Ergebnis mit einem dicken, nein, sehr fetten Fragezeichen zu versehen ....
Was lernen wir also aus der Studie?
Da, wo Mitarbeiter ernst genommen werden, wo die erste Führungsebene sich nicht als Schergen sondern als Vermittler fühlen und handeln, da stellt sich der Erfolg ein, weil Mitarbeitende grundsätzlich leisten wollen - nur werden sie manchmal durch minderwertige, charakterschwache, unfähige und nur auf ihre Position bedachte Vorgesetzte daran gehindert ....
a Störend ist hier insbesondere die - offensichtliche - Annahme von Mitarbeitenden als "Humankapital" sprechen zu müssen: Mich schaudert, wenn ich daran denke wie hier Menschen als "Manövriermasse" gesehen werden.
[oeh]
Es sind die Mitarbeiter, die ein Unternehmen ausmachen ....
" .. Die Unternehmenskultur .. " so heißt es in einer jüngst veröffentlichten Studie " .. ist verantwortlich für gute Bilanzen .." Aha.
Weiter heißt es " .. Weniger erfolgreiche Unternehmen setzen vor allem auf den Preis .. " Soso.
" .. vier Faktoren .. " wird weiter berichtet " .. bestimmen dabei das Engagement von Mitarbeitern: Schaffung von Teamgeist, Zusammengehörigkeitsgefühl, Wertschätzung und Interesse an der Person .. " Na prima.
Da geht es aber auch schon wieder los mit meiner Meckerei:
Für mich sind "Schaffung von Teamgeist" und "Zusammengehörigkeitsgefühl" identische Faktoren - nur anders benannt .... und auch weitere "Erkenntnisse" kommen mir eher alltäglich vor. Ein Drittel der Arbeitnehmer sind "Passiv-zufrieden"*, ein weiteres Drittel "Aktiv-engagiert"** und das letzte Drittel*** teilen sich die "Akut-unzufrieden"- und die "Desinteressierten"-Gruppe ....
Das Bundesarbeitsministerium hat sich der Frage angenommen und einem Institut4* den Auftrag erteilt - lobenswert daran ist die Initiative, solcherlei Fragen überhaupt zu stellen. Das wird in einigen Unternehmen als unnötig betrachtet. Aber selbst da, wo solche Fragen - betriebsintern - gestellt werden, ist durch mangelnde Anonymität bei der Mitarbeiterbefragung das Ergebnis mit einem dicken, nein, sehr fetten Fragezeichen zu versehen ....
Was lernen wir also aus der Studie?
Da, wo Mitarbeiter ernst genommen werden, wo die erste Führungsebene sich nicht als Schergen sondern als Vermittler fühlen und handeln, da stellt sich der Erfolg ein, weil Mitarbeitende grundsätzlich leisten wollen - nur werden sie manchmal durch minderwertige, charakterschwache, unfähige und nur auf ihre Position bedachte Vorgesetzte daran gehindert ....
- Genaue Werte:
- * 37%
- ** 31%
- *** 18 und 14%
a Störend ist hier insbesondere die - offensichtliche - Annahme von Mitarbeitenden als "Humankapital" sprechen zu müssen: Mich schaudert, wenn ich daran denke wie hier Menschen als "Manövriermasse" gesehen werden.
[oeh]
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