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Dazu schreibt pathologe am Fr, 28. Dez, 09:34:
Das
hat wahrscheinlich seine Ursache im Golfstrom. Oder im gestiegenen Rohstoffpreis. Oder in der aktuellen Sturmwarnung für die Karibik und den Bodensee. Oder im Klimawandel.

Vielleicht aber auch nur im Shareholder-Revenue. 

 wvs antwortete am Fr, 28. Dez, 10:54:
Soviele Möglichkeiten ....
überfordern mein alterndes Hirn ....
(Wenn ich die Liste der Vorstände bei - z.B. - DHL sehe, dann wird mir klar, wo der erste Batzen 'hängenbleibt'. Ja, wenn dann 'share holder' dazu kommen wird es einleuchtend ....
Für die Zukunft wünschte ich mir allerdings eine bessere Bezahlung der dortigen Mitarbeiter - vielleicht führt das dazu, daß deren Kundenorientierung den aktuellen Standard erreicht ....
Irgendwann, hoffentlich in naher Zukunft! 

 Anfängerin antwortete am Fr, 28. Dez, 13:37:
Bezahlung mag hilfreich sein, aber mehr Leute wäre besser und entspannter. 

 wvs antwortete am Fr, 28. Dez, 13:53:
Wenn Bezahlung ....
nicht vorrangig ist - warum heulen denn die Führenden in solchen Betrieben immer so mächtig auf, wenn finanzielle Forderungen gestellt werden? Klar, den Mitarbeitenden nützt es wenig mehr Geld aber im Tausch immer weniger Zeit - auch Freizeit (!) - zu haben .... da verstehe ich Deinen Ansatz durch mehr Personal die Lage für die jetzt schon vorhandenen Mitarbeitenden zu entspannen ....

Glaubst Du denn, das könnte etwas werden? Oder wird durch die Konkurrenten abgefangen, was durch die Post nicht mehr (ohne noch mehr gesteigerte Preise) geleistet werden kann? 

 Anfängerin antwortete am Fr, 28. Dez, 14:42:
Warum die Führenden weinen? Weil es üblich ist? Weil es wieder einen Euro Gewinn weniger gibt? Und sie damit etwas weniger Prämie bekommen?

Für Kunden braucht man Zeit, um sie zufrieden zu stellen. Nur wenn genügend Personal da ist, kann das geleistet werden, damit die anderen Kunden nicht darunter leiden. Wenn aber sogar noch Personal gekürzt wird, ist dafür keine Zeit mehr. Aber es spart die teuren Personalkosten und das zählt derzeit.

Die Post sieht ihre Zukunft in der Werbung und im Transport von Pakete etc. Darauf arbeitet sie hin und vernachlässigt den Rest. Ein-Tages-Zustellung kann sie nicht leisten von der Organisation her und der kleine Kunde schreibt kaum noch. 

 wvs antwortete am Fr, 28. Dez, 14:55:
Ein Geschäftsmodell ....
so eng zu begrenzen scheint mir äußerst riskant:
Es war doch immer der Vorteil der Post auch in entlegenste Bereiche des Landes pünktlich und ohne Unterbrechung zu liefern .... wenn dieser Vorteil auch noch schwindet ist der Weg für Konkurrenten erheblich einfacher, geradezu 'vorgeebnet' .... 

 pathologe antwortete am Fr, 28. Dez, 15:12:
Wenn
die Konkurrenten ebenso betriebswirtschaftlich, und nicht volkswirtschaftlich, vorgehen wie die Post es tut, dann gibt es bald überversorgte, weil rentable, Gebiete, und Gebiete, die überhaupt keine Versorgung besitzen, da sie sich nicht rechnen. Aufgrund des Konkurrenzdrucks in den überversorgten Gebieten wird allerdings das Personal, aus Kostengründen, weiter reduziert werden. Ein Teufelskreislauf. 

 Anfängerin antwortete am Fr, 28. Dez, 15:18:
@wvs: Dann dürften die dafür Verantwortlichen schon lange woanders sein...

@ pathologe: So wird es kommen... 

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18. Jul. 2008, 19:48
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