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zum globalen Polizeistaat?

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Dazu schreibt kepkezkem am Di, 25. Dez, 13:43:
würden diverse personen endlich damit aufhören, andere länder zu terrorisieren und anzugreifen, nur weil diese in ihrem glauben, ihrer wirtschaft oder dem vorkommen an bodenschätzen anders sind, bräuchten wir keine "weltordnung", eine "weltpolizei" (wie sich die usa ja gern selbst sieht) und würden uns zigtausend tote, leid und auch -für die die diese dinge nicht interessieren - geld sparen.

egal ob es in unterrichtsfach "geschichte" in der schule oder in irgendeiner nachrichtensendung etwas über einen xbeliebigen (such dir einen aus, es gab und gibt ja genug) zu hören gab - ich hab nie verstanden, was der auslöser eines solchen gewesen sein soll.

natürlich, es gab genug argumente, aber keines davon (so meine ich) wäre für einen einigermaßen vernünftig denkenden menschen grund gewesen, eine solche aktion durchzuführen.

wie gewinnt man einen krieg eigentlich? gibts es darüber dokumentationen? gab es schon einen präzedenzfall?
was tut man mit dem zerstörten land? ausser hilfe hinzuschicken und beim wiederaufbau helfen?

ich helf beim bauen, dann mach ichs wieder kaputt, damit wirs wieder erneut bauen....

wieviel geld, wieviel leben, wieviel zeit wurde wohl von den usa in den irak-krieg gesteckt?
und wieviel des gleichen wurde inzwischen von den usa und anderen ländern, die mit der sache ja nichts zu tun hatten, in die hilfe für die bevölkerung dort gesteckt?

mit den aufgewendeten mitteln hätte man gut und gern gleich eine friedliche umstrukturierung durchführen können, die die lebensqualität aller dort verbessert hätte. 

 wvs antwortete am Di, 25. Dez, 13:59:
Ein ....
guter Freund aus U.S.A. hat mir einmal gesagt:
"Was wir produzieren ist eigentlich nicht von Wert - wir reißen hier ab und bauen dort wieder auf. Genauso ist es mit Krieg und Frieden. Da wird Krieg geführt, dort wieder aufgebaut. Da stellt sich die Frage: Wem nützt diese - scheinbar sinnlose
Sisyphosarbeit?"

Nun, in der weiteren Diskussion ergab sich dann, wer die Nutznießer dieser - nur scheinbar - unsinnigen Aktivitäten sind:
Die Waffenindustrie samt Ideenlieferanten aus den Forschungseinrichtungen, die Flugzughersteller und die (globalen) Transportunternehmen .... sofern es um Auf- und Abbau geht: Banken, Landverkäufer, Makler, Versicherungen, Erschließungsgesellshaften .... gut, nur ein Ausschnitt, aber ich denke, das stellt einen großen Teil dar .... 
   




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16. Mai. 2008, 17:27

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