@ la-mamma
Dankenswerterweise schreibst Du ja was da - vermutlich in viel größerem Umfang als in dem genannten Buch angesprochen - im Hintergrund abläuft:Es wäre doch sehr verwunderlich, ja weltfremd, zu glauben, daß ausgerechnet auf dem Feld der Mode - da sind immer große Summen im Spiel und es eignet sich prächtig für die Geldwäsche - keine mafiösen Strukturen herrschten ....
Wir Männer haben es hinsichtlich des 'outfits' doch leichter:
Von uns erwartet niemand, an einem 'Geschäftstag' morgens so, mittags anders und abends wieder neu gewandet zu erscheinen ....
*edit*
Eine Alternative zu fertiger Mode ist sicher, sich der immer (noch?) vorhandenen Obhut von Schneider/-inne/-n zu bedienen. Das ist preiswerter als man denkt - und die entstehenden Stücke sind bestimmt 'Unikate' - das ist doch auch so eine Phobie, unter der meist Frauen leiden .... mir wäre es z.B. völlig wurscht, ob neben mir ein Mann im gleichen Anzug steht - ganz im Gegenteil, da könnte ich von einer grundsätzlich ähnlichen Geschmacks- und Qualitätsauffassung ausgehen ....
la-mamma antwortete am Sa, 8. Dez, 21:31:
*lach* - erwischt
ich hab mir sogar schon sachen maßschneidern lassen. darauf bin ich zwar nur wegen der "nicht-norm-größe" meines ex gekommen - und du hast recht: es war überraschend billig für das, was ich bekommen habe!und ernster: geldwäsche sowieso, aber auch eine menge fakes, wo quasi gleich von denselben leuten, die die originale produzieren, die fakes hergestellt werden - die dann halt auf anderen vertriebskanälen quasi von den originalen ununterscheidbare fakes sind ... vedienen tun jedenfalls immer die falschen daran ...
wvs antwortete am Sa, 8. Dez, 22:40:
Und ich Schaf ....
dachte immer: Die kaufen ein Exemplar und kopieren es dann ....
Also wird das Publikum mit den "Originalen" in den einschlägigen Blättern 'angeheizt' und dann werden über Umwege die 'fakes' auf den Markt geworfen?
(Ähnlich geht es mit der Fremdproduktion von Arzneimitteln, da werden bestimmte Mengen der Wirk- und Hilfsstoffe gekauft - offiziell nur das, was für einen bestimmten Auftraggeber in Lohnfertigung produziert werden soll - inoffiziell läuft das Band dann mit den Überschußmengen weiter:
Die werden als "Ausschuß" deklariert und 'verschwinden' mehr oder weniger 'heimlich' ....)
la-mamma antwortete am Mo, 10. Dez, 00:20:
ist anscheinend ein sehr ähnliches system...
er schreibt von "hervorragend qualifizierten arbeitskräften, die jahrzehntelang für die haute couture (und auch da schon schwarz) gearbeitet hatten und einfach von den clans übernommen wurden... die gleichen materialien, direkt auf dem chines. markt gekauft ... untadelige markenetiketten ..." und dass die italienischen modemarken erst dann dagegen protestierten, als die anti-mafia-kommission schon eine menge aufgedeckt hatte ..
wvs antwortete am Mo, 10. Dez, 01:16:
Wie einfach es ist, ....
Markenetiketten zu fälschen bzw. nur geringfügig zu verfremden, damit sie echt aussehen, es aber nicht sind, das habe ich schon vor mehr als 40 Jahren bei meiner Mutter gesehen*: Zunächst beschränkte sie sich darauf, aus Gebraucht-Kleidern die Etiketten herauszutrennen und an neu erworbene Teile zu nähen, später hat sie sich dann solche Etiketten machen lassen - und noch Eins draufgesetzt, indem sie diese 'personalisieren', also mit ihren Initialen versehen ließ .... ich erinnere mich noch gut, wie Viele sich täuschen ließen, der schöne Schein - stets eine Verlockung für einfältige Seelen .... und das ist mehr geworden, weil
* nur zum eigenen Gebrauch!


Dazu schreibt wvs am Sa, 8. Dez, 15:18: