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anderer Menschen ist man ja nur mittelbar betroffen - und doch wird in solchen Momenten die Endlichkeit der eigenen Existenz bewußt ....

Gut, daß es auch im Zeitalter von email und Web 2.0 noch landläufige Sitte ist, eine Trauerkarte, einen Kondolenzbrief tatsächlich mit der Hand und auf Papier zu schreiben .... sonst käme womöglich diese Variante des Schreibens ganz in Vergessenheit ....


[wfe]

Dazu schreibt SuperWeib am Sa, 24. Nov, 18:33:
Aber auch diese Sitte verschwindet immer mehr und mehr. Eine Beileidsbekundung per E-Mail, SMS, E-Card oder ausgedrucktem Word-Dokument (maximal mit eigenhändiger Unterschrift) ist gar nicht so selten...
Ich schreibe persönliche Briefe (nicht nur Trauerschreiben) nach wie vor gerne mit Tinte per Hand. 

 kepkezkem antwortete am Sa, 24. Nov, 19:41:
manche dinge, wie zb persönliche briefe, karten etc, schreibe ich auch lieber per hand.
es erscheint mir persönlicher und gefühlvoller.
allerdings nicht mit tinte sondern mit kugelschreiber und gaaaaaaanz langsam, damit der andere es auch lesen kann (linkshänder-fluch - die superschnell trocknende tinte für den linkshänder ist nur ein marketing-gag, der nicht funktioniert) 

 wvs antwortete am Sa, 24. Nov, 23:12:
@ SuperWeib
So mache ich das auch, vor allem wenn es um etwas so Schwerwiegendes geht .... es gibt auch einige gute Freunde, die mich dumm angucken würden, wenn ich ihnen ein email statt tintengeschriebenen Brief zusenden würde .... 

 wvs antwortete am Sa, 24. Nov, 23:16:
@ kepkezkem
Ich bin überzeugt, wer Dich kennt weiß auch einen Brief mit Kuli geschrieben zu würdigen - besondere Umstände erfordern eben besondere Handhabung .... die gefühlsmäßige Komponente bei bestimmten Situationen ist von sehr großer Bedeutung:
Daher verbietet sich m.E. ein email ....

Weinachtskarten, auf denen der Text vorgedruckt und nur eine Unterschrift angefügt ist werfe ich gleich weg - wer zu so einer Zeit nicht ein wenig Mühe auf sich nimmt ist mir verdächtig .... dann lieber doch ein Telefonat, das ist allemal persönlicher .... 

Dazu schreibt hexa am Fr, 30. Nov, 10:58:
gerade...
... habe ich einem wahrem Freund mein Beileid in Briefform aussprechen müssen. Es war mir aufgrund der eigenen Aufgeregtheit nicht möglich, das handschriftlich zu machen. Und jetzt sitze ich hier und frage mich, wie ich den Arbeitstag mit Anstand zu Ende bringe. Zu sehr, hat mich die Nachricht vom Tod seiner Frau, sowie der erwachsenden Konsequenzen gelähmt.
Nein, e-Mails schreibt man in solchen Situationen nicht. Animierte Grabdeckel oder bunt leuchtende Schriftzüge à la "Wir sind bei Dir" sind nicht mein Ding. Eigentlich möchte ich da hinfahren und den armen Kerl in die Arme nehmen . . . 

 wvs antwortete am Fr, 30. Nov, 14:12:
Wie nah ....
doch häufig Freud und Leid beieinander liegen merkt man erst in dieser Situation - ein Schicksal, das niemand abwenden kann und gut daran ist:
Niemand weiß, ihre/seine 'Stunde' - gekommen ist .... 
   




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17. Mai. 2008, 07:24

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