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Dazu schreibt steppenhund am Sa, 13. Okt, 01:36:
Naja, ...
Ich kann mir ein Arbeitsleben ohne Multitasking schwer vorstellen und auch gar nicht wünschen. Meine Türe stand früher immer offen - heute arbeite ich mitten unter den anderen - und wenn jemand eine Frage hat, die adhoc zu behandeln ist, gehe ich darauf ein.
Außerdem sehe ich es durchaus als die Arbeit beschleunigend an, wenn ich an mehreren Softwareprojekten gleichzeitig arbeite. Da ist dann halt der Dienstag und Mittwoch für das eine Projekt, der Donnerstag für das andere. Und Kundenbesuche gibt es dann auch noch und die Beantwortung all jener Fragen, die von mehreren Kollegen aufgeworfen werden.
Wenn ich mich entspannen will und Monotasking anstrebe, dann trifft das für Sex, Sauna und Klavierspiel zu. Deswegen genieße ich das Klavierspielen auch so, weil ich zwar vollkonzentriert aber das nur auf eine Sache agiere.
In der Saunakammer komtempliere ich zwar Gott und die Welt, aber eigentlich empfinde ich nur die Hitze.
Ich weiß nicht, wenn ich an einem Vortrag arbeite, entstehen zwangsläufig Pausen, an denen ich das Ganze weglegen muss, um es dann nach zwei Tagen wesentlich frischer wieder aufnehmen zu können.
Wenn ich programmiere, dann versuche ich in Flow zu kommen. Das ist dann ausgesprochenes Monotasking mit einer Art Supraleitfähigkeit.
-
Nein, ich finde die Verteufelung von Multitasking nicht richtig. Insbesonders, wenn es heißt, dass das Männer nicht können. Das ist ein ausgesprochener Blödsinn. Ich kenne mehr Frauen als Männer, die komplett abschalten, wenn ein zweiter Interrupt an sie herangetragen wird.
Aber gut - jeder nach seiner Facon! 

 wvs antwortete am Sa, 13. Okt, 03:45:
" .. Ein Jeder nach seiner Façon .. " - ein berühmter Spruch des "Alten Fritz" mit dem er Religionsfreiheit schuf .... so eine Art von "Multitasking"-Freiheit ist es wohl, für die Du plädierst .... kein Einwand, denn man muß selbst entscheiden - für sich entscheiden - wie man am besten arbeiten kann .... meine Tochter z.B. hat immer im Hintergrund Musik an - völlig egal wie konzentriert sie an etwas arbeitet .... ich will ja auch nichts verbieten oder verteufeln (ok, ein wenig ...) - nur sagen, daß ich es so nicht mag .... wie aber zu erkennen ist, gibt es doch eine ganze Reihe contra-Argumente von durchaus sehr verschiedenen Persönlichkeiten .... 

Titel:

Text:

 


   




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05. Jul. 2008, 14:45
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