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Ja, so denke ich über stundenlange Telefonate ....
Was wichtig ist läßt sich in wenigen Minuten sagen - alle Gespräche die länger als drei Minuten dauern sind überflüssig, da entweder
  • nur Geschwätz weitergegeben wird , oder
  • man sich gegenseitig einen Bären aufbindet, oder
  • man den Gesprächspartner verblüffen will, oder
  • die Alternative - schweigend alleine zu sein - einfach trostlos ist und von vielen Menschen nicht ertragen wird ....
Nach dieser 'Vorrede' ist unschwer zu erkennen:
Ich bin kein Freund des Telefonierens ....

Allerdings mit Einschränkung, und die betrifft den Umgang mit Geschäftspartnern .... da macht es mich schon stutzig, daß die Zahl der Telefonate in den letzten Wochen gen Null geht .... und das, obwohl ich eine Kollegin vertrete, die im Urlaub ist ....

Die einzige Erklärung, die mir einfällt ist von der ich mir wünsche, daß sie zutrifft ist, daß wegen der - vermeintlich oder tatsächlich - besseren Konjunktur mehr Menschen weg sind, als ich vorher annahm ....

Dazu schreibt Cerevisaphile am So, 8. Jul, 02:35:
anrufe mit freunden dauern bei mir meist unter 60 sec da nur etwas vereinbart oder bestaetigt wird.
Im buero versuche ich es auch immer so zu halten, aber viele kunden rufen an um zu plaudern oder zu jammern und ich will nur vom telefon weg und meine arbeit schaffen. 

 wvs antwortete am So, 8. Jul, 02:44:
Da sind Sie ....
ja noch schneller beim Telefonieren als ich .... aber ich erkenne, daß Sie auch mit den Vieltelefonierern und Schwätzern zu tun haben ...? 

Dazu schreibt the white lake knight am So, 8. Jul, 09:57:
telefonieren im wandel der zeiten
och, also länger telefonieren, verehrter herr wvs, das kann ich nunmehr heute auch. Die 1 - 2 minutenmeinung hatte ich früher auch, und was geschäftliche dinge bestrifft, sowieso nur kurz und präzise, alles andere in schriftform aus rechtsgründen bzw. bei technischen dingen einfach notwendig. Freuninnen haben mir beigebracht ,richtig ausgiebig und lange zu telefonieren, verehrter herr wvs, und sowas ist doch herrlich. Sie erzählen und ich liege halb in meinem sessel und irgendwann kommt dann die frage "...bist du noch da?" Und da ich ein aufmerksamer zuhörer bin (gnade mir gott, wenn nicht ;-)...), kann dann auch mal ein kurzer dialog entstehen und monologe von mir werden geduldet. Mit manchen freunden ist es mittlerweile ebenfalls so, wobei fairerweise vorab immer gefragt wird,
hast du zeit ? das halte ich für sehr wichtig, denn so habe ich oder der andere die wahl. 

 wvs antwortete am So, 8. Jul, 10:36:
Ein bunter Strauß ....
an Möglichkeiten - für jede Lebenssituation und jede/-n Gesprächspartner/-in eine angemessene Verhaltensweise - ja, das ist sicher das Beste .... was aber bleibt ist die - gestatten Sie mir diese sehr persönliche Sicht - die vertane Zeit, die ich lieber als aktive Kommunikation nutzen möchte, worunter ich verstehe, daß man sich gegenübersitzt (oder auch nebeneinander, oder wie auch immer) und dabei Gedanken austauscht ....

Wenn ich das nur halbwegs korrekt einschätze, dann bin ich überzeugt, daß Ihnen das auch die liebste Form der Gesprächsführung ist!

Klar, man kann nicht immer große Entfernungen überwinden, nur um wenige Dinge zu besprechen oder auszutauschen - aber wenn man sich nur auf's Telefonieren verlegt fehlt einfach etwas .... 

 the white lake knight antwortete am So, 8. Jul, 11:18:
zweifelsohne
völlig korrekt. Das gespräch im augenkontakt ist durch nichts zu ersetzen und hat auch eine ganz andere qualität, da die ganze palette der nuancen einer kommunikation ins spiel kommt. Was mitunter die möglichkeiten der missverständnisse, fehldeutungen und falschen hoffnungen potenziert. ;-)) Es bleibt beim telefonat einfach die freiheit der möglichkeiten, sich diese art der kommunikation individuell zurechtzuschneiden. Und eines ist bei mir fakt, gespräche bei spaziergängen sind wohl die schönsten und auch das wurde mir von der holden damenwelt beigebracht.
Kommunikativ sind sie uns doch sowieso über, die damen, verehrter herr wvs ;-)) 

 wvs antwortete am So, 8. Jul, 12:27:
" .. Kommunikativ sind sie uns doch sowieso über, die damen, .. "
Wenn ich Ihnen in irgendeiner Sache 100% zustimme, dann hier .... und wegen der von Ihnen genannten Details zur Gesprächsführung parliere ich lieber direkt:
Ganz oder garnicht - so könnte man es kurz fassen ....

Hier in den Weblogs - da haben Sie den berühmten Nagel auf den Kopf getroffen - ist ja das Paradebeispiel für Kommunikation ohne non-verbalen Anteil. Das ist es ja gerade, was immer 'mal wieder die Emotionen 'hochkochen' läßt .... 

Dazu schreibt Mirtana am So, 8. Jul, 13:11:
Nun, ich ziehe auch die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht allen anderen vor. Doch es gibt so die ein oder andere Ausnahme, da rede ich gerne stundenlang am Telefon. Eine dieser Ausnahmen ist mein Vater, der etliche Kilometer von mir weg wohnt. Es ist einfach schwer möglich, sich wie früher, als Töchterlein noch zu Hause wohnte, täglich in der Küche zu treffen und gemeinsam eine Tasse Tee zu trinken während man über das Wichtige des Tages sprach. Also genieße ich es, mit meinem Vater zu telefonieren - was entgegen seiner sonstigen Angewohnheit, Drei-Minuten-Telefonate zu führen, schon mal eine gute Stunde in Anspruch nehmen kann.

Diese Gespräche würde ich keinesfalls als überflüssig bezeichnen, sie sind für meinen Vater als auch mich immens wichtig ;-) 

 wvs antwortete am So, 8. Jul, 15:01:
Ich kann mir gut ....
vorstellen, daß es in diesen Gesprächen ja auch nicht um Belanglosigkeiten geht, werte Frau Mirtana .... insoweit ist mein Vorbehalt gegen 'lange' Gespräche natürlich hinfällig .... Sie stellen im Grunde etwas fest, was ich so natürlich auch kenne, bzw. kannte: Als ich dreieinhalb Jahre in U.S.A. gelebt habe war zwischen meinen Besuchen in "D" und den Besuchen meiner Frau dort natürlich auch das eine oder andere lange Gespräch nötig und nützlich ....

Zu differenzieren, wie Sie und ich es hier getan haben, hilft, mögliche Ausnahmen von grundsätzlichen Regeln zu durchdenken .... und ich bin sicher, es gibt weitere Hinweise von anderen Bloggern, die auch Ausnahmen darstellen werden .... 

Dazu schreibt la-mamma am So, 8. Jul, 21:46:
da geht es mir ähnlich,
wenn ich ihn finde, hole ich meinen uralten "wider das telefonieren"-artikel aus der versenkung;-)
aber ich gebe zu: auch bei mir gibt es mittlerweile ausnahmen. aber da ich auch eine fernbeziehung mit echtem telefonterror erlebt habe, gebe ich dir noch einmal extra recht, da fehlt nur der punkt - überflüssig, da man den anderen ja doch nur quält ... 

 wvs antwortete am So, 8. Jul, 21:55:
Wie ich ja schon ....
vermutete: Es gibt noch mehr Darstellungen, wie andere Blogger das Telefonieren sehen, bzw. wie sie damit umgehen ....
Ja, wie Du richtig schreibst:
Es gibt Ausnahmen ...
Ich möchte eigentlich noch schärfer formulieren:
"Es muß Ausnahmen geben."

Womit das Problem sich auf folgende Fragen eingrenzen läßt:
  • Welche Art von Gesprächen am Telefon ist überflüssig?
  • Welche Inhalte sind in Telefongesprächen weniger sinnvoll?
  • Was sollte am Telefon 'tabu' sein?
 
   




twoday.net

11. Okt. 2008, 20:11
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 macht Kunst aus Schrott ....

Ausstellung vom
20. bis 22.12.2008

in den Räumen der MEDIUS GmbH
Bahnhofstraße 45
(Seiteneingang Postgebäude)
48143 Münster

Eintritt frei!
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Erdstrahlen Freie Webseite!
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