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stiften soll die neue Taktik der Mineralölkonzerne - wie anders kann man / soll man es sich erklären, daß der Preis für Benzin und Diesel von Tag zu Tag um mehrere Cent schwankt?

Wurden früher regelmäßig vor Fest- und Feiertagen, vor Ferienzeit und verlängerten Wochenenden die Preise angehoben, so passiert das nun schon fast im täglichen Wechsel .... wer kann da noch den Überblick behalten und mit gutem Gewissen behaupten, die Preise seien so oder so gewesen ....
Geschickte Verschleierung, fürwahr!
Aber geschickt genug?
Unter dem berühmten Strich ist nämlich sicher:
Für die Verbraucher,
die Käufer von Benzin und Diesel,
ist dieses Auf und Ab nie ein Vorteil ....

* edit *
In den letzten drei Tagen ist der Preis um (durchschnittlich) 0,11€/Ltr. gestiegen ....
Diesmal war bestimmt
- der Börsenindex schuld,
- oder der $-Wechselkurs?
- oder der Dauerregen ....

Dazu schreibt Gregor Keuschnig am Do, 1. Mrz, 11:01:
Früher wurden...
Revolutionen ausgelobt, wenn der Brotpreis stieg - in Deutschland kommt es wohl (wenn überhaupt) nur zu einer "Revolution", wenn der geliebte Spritpreis steigt. Manchmal hat man das Gefühl, Benzin sei ein Grundnahrungsmittel.

Fest steht, dass wir bei den Anbietern für Kraftstoffen ein Oligopol haben. Aber auch diese Konzerne sind von den volatilen Ölmärkten abhängig.

Fest steht ausserdem, dass Benzin immer noch zu billig ist - anders ist der Verkauf der spritfressenden Mittel- und Oberklassenautos nicht zu erklären. 

 wvs antwortete am Do, 1. Mrz, 11:49:
In Deutschland ....
gibt es offensichtlich nur noch Lämmer, die sich willenlos, ohne Widerstand ausnehmen lassen .... und ja, für Viele ist Autofahren und Benzinverbrauch lebensnotwendig - wie sollten sie sonst zur Arbeit kommen?

Die Ölmärkte schwanken - aber bei weitem nicht so heftig wie der heimische Spritpreis ....

Umgekehrt wird ein Schuh daraus:
"Große" Fahrzeuge mit endlosem Hubraum müßten heftiger besteuert werden, nicht nur Kfz- sondern zusätzlich Luxussteuer - dann wären nicht die Kleinwagenbesitzer belastet .... 

 Gregor Keuschnig antwortete am Do, 1. Mrz, 12:02:
Das übliche...
Parlando von den "Lämmern" ist - sorry - Unsinn im Quadrat. Warum begibt man sich in eine derartige Abhängigkeit, in dem man die spritfressenden Fahrzeuge kauft? Das ist mitnichten ein "Luxus"-Problem. Hubraumbesteuerung ist nicht so effizient wie Spritbesteuerung. Diese ist noch viel zu niedrig. Sonst wird das nie was.

Die "Lebensnotwendigkeit" mit dem Auto zur Arbeit zu kommen, bedeutet ja nicht, dass man sich Vans oder Oberklassefahrzeuge kaufen muss. Man verschweigt in Deutschland nur zu gern, dass Autofahren eine Statusangelegenheit ist ("Viagra in Chrom" wurde es neulich treffend genannt). Da verkommt dann Lamentieren über den ach so hohen Benzinpreis zu blossen Pose. 

 wvs antwortete am Do, 1. Mrz, 12:10:
Wieso habe ich nur ....
den Eindruck, daß es Ihnen bei dieser Diskussion nicht darauf ankommt sachliche Argumente zu schreiben, sondern mir - mehr oder weniger deutlich - klar zu machen, daß ich ein Idiot bin?

Ich fahre ein eher kleines Auto, mir ist der Status wurscht, und ich brauche ein Auto für meine Arbeit - weil meine Kunden weit verteilt sind .... und schließlich: die Sache mit der Duldsamkeit stammt doch ursprünglich von Ihnen, oder? 

 Gregor Keuschnig antwortete am Do, 1. Mrz, 12:36:
Letzte Antwort von mir hier:
Wo vermissen Sie konkret "sachliche Argumente"? Wie sehen die aus? Was ist als "sachliches Argument" dafür zu nennen, dass in Deutschland mit Abstand die meisten "spritfressenden" Autos zugelassen werden? Ich gehe davon aus, dass demjenigen, der solche Karossen fährt, der Benzinpreis ziemlich egal sein muss, oder? Wenn Sie ein "kleines Auto" fahren (was gar nicht Gegenstand meiner Replik war), dann spielen die volatilen Preisentwicklungen gar nicht die Rolle. Wenn Sie den Wagen beruflich nutzen, können die Kosten eh' absetzen (wenigstens teilweise).

Wo steht, dass ich Sie als "Idiot" sehe? Wer eine Replik mit den altbekannten "Lämmern" beginnt, die "sich ausnehmen" lassen, trägt selber nicht zu einer versachlichten Diskussion bei. Es gehören nämlich immer zwei zum Ausnehmen.

Und Duldsamkeit bedeutet ja noch lange nicht, dass man diese ewige Jammerei auf Dauer erträgt.

Schöne Grüsse 

 wvs antwortete am Do, 1. Mrz, 12:58:
In meinem Beitrag ....
ging es nicht darum, schon wieder einmal zu Jammern .... und wie Sie - ganz richtig - anmerken, sind die Kosten für dienstlich genutzte Fahrzeuge steuerlich geltend zu machen (was allerdings nicht bedeutet, daß man zunm Nulltarif fährt, auch nicht, daß man nicht zuvor das Geld verdienen muß, das der Sprit kostet - sonst hätte man ja nichts zu versteuern von dem man "absetzen" kann).

Worauf ich hinweisen wollte war die neue Taktik der Mineralölgesellschaften:
Den Preis so oft hoch- und heruntersetzen, daß der durchschnittliche Verbraucher nicht mehr genau verfolgen kann, wie sich das Preisniveau insgesamt bewegt hat ....

Ich bewundere zwar den Ideenreichtum, der dahinter steht, würde mir allerdings wünschen, daß dieser eher dahingehend genutzt würde im Sinne der Verbraucher anstatt gegen sie zu handeln ....

Nehmen Sie es doch einfach so an, wie ich es gesagt habe:
Die Art wie Sie formulieren läßt den Eindruck entstehen Sie diskutierten ' von oben herab ' - ihre Antwort mit Fragen zeigt, daß das nicht ganz so weit hergeholt ist, denn wer (dergleichen) Fragen stellt fühlt sich in überlegener Position .... 

 paraflyer antwortete am So, 4. Mrz, 22:25:
Selbst wenn denjenigen, die die Preise zum Schwanken bringen, bewusst wäre, daß der Verbraucher am unteren Ende dadurch verwirrt ist, würde das wohl kaum jemanden "da oben" kümmern.

Oder es ist genau andersherum: Sie machen das, um den Verbraucher so "durcheinander" zu bringen, daß er nur noch einen ungefähren Wert kennt und auch nicht mehr weiter drüber nachdenkt, wenn er mit seinem bereiften Töff-töff vorfährt.

Ich persönlich schaue gar nicht mehr auf die Preistafeln, weil ich seit 6 Jahren Dienst-Diesel fahre und täglich zum Teil 800km runterreisse. Nur für den "kleinen Mann am unteren Ende" ist es doof. 

 wvs antwortete am So, 4. Mrz, 23:14:
Ja, das mit dem ....
"Nicht-darüber-Nachdenken" ging mir auch so ....
Sehr bedauerlich, denn auch das geld für einen Dienstwagen, bzw. die Kosten für den Dienstwagen müssen doch "mitverdient" werden! Sie verschwinden ja nicht dadurch, daß man sie nicht aus eigener Tasche zahlt .... 

 paraflyer antwortete am Mo, 5. Mrz, 07:50:
Das ist korrekt, doch ich muss das Thema so anpacken, wie man es mir auf den Tisch legt: Von unserer Firma her haben wir Tankkarten für bestimmte Tankstellen, so daß ich nur virtuell mit Geld zu tun habe.

Im Moment schwankt der Diesel immer mal um einen Cent und selbst wenn es zwei Cent wären, sprechen wir hier um einen Betrag von 1,20 Euro bei einer kompletten 60-Liter-Tankfüllung.

Wer morgens seine Brötchen vom Bäcker holt mag das mit einzukalkulieren, doch ich, der dienstlich zwischen 60000 und 80000 Kilometer im Jahr runterreisst und teilweise 6 Mal die Woche sein Ross betankt, würde von meinem Chef den Hintern versohlt bekommen, wenn ich ihm sage, daß ich den Auftrag erst morgen erledigen werde, weil dann erfahrungsgemäß der Sprit billiger wird. emoticon 

Dazu schreibt GrossKusSine am Do, 1. Mrz, 12:18:
:/ 

 wvs antwortete am Do, 1. Mrz, 12:26:
??? 

 paraflyer antwortete am So, 4. Mrz, 22:19:
Das sollte wohl ein Smilie wie folgender sein >> emoticon

WARUM der da jedoch steht weiss ich auch nicht. 
   




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06. Jul. 2008, 04:46
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