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Diese Aussage - zugegeben: ein Klischee, eine Phrase - scheint stimmig zu sein, denn das "passende" Sprichwort bei uns, das Pendant, lautet:
"Wie man in den Wald hineinruft so schallt es heraus!" ....

Wird daraus klar, warum manche Menschen ständig mit ihrer Umgebung im "clinch" liegen?

Es fallen mir Begriffe wie "zänkisch" oder "streitsüchtig", "quengelig", aber auch "besserwisserisch", "uneinsichtig" oder schlicht "verblendet" ein .... wer den eigenen Schwächen / Fehlern gegenüber "blind" ist - und nur bei Anderen die Ursache sucht - muß wohl noch intensiv an sich arbeiten ....
Können Sie sich vorstellen,
wie unter solcher "Obhut" Kinder heranwachsen, erzogen werden?
* edit *
Vielleicht sollte ich nochmal deutlicher werden:
Wenn "körperliche Gewalt" gegen Kinder abgelehnt wird ....

==> weiterlesen

Dazu schreibt goldschabe am So, 1. Okt, 11:29:
Mir fällt
dazu noch der Begriff "beratungsresistent" ein. Mit solchen Kindern habe ich ab und an zu tun. Von Unrechtsbewußtsein keine Spur. Wenn dann die Eltern die Bühne der Ereignisse betreten wird schnell deutlich, warum dies so ist. Dem Nachwuchs wird in jedem Fall Glauben geschenkt, egal wie haarsträubend die Schilderungen sind. Offensichtliches lügen wird belohnt. Wenn wir, meine Geschwister und ich, als Kinder Blödsinn anstellten und uns auch noch dabei erwischen ließen, gab es einen "Satz heiße Ohren" vom Entdecker und zu Hause dann auch gleich noch mal. Mittlerweile erscheint es mir in bestimmten Familien üblich zu sein, dass der Geschädigte noch als Provokateur des kindlichen Verhaltens dargestellt wird. Keine Spur von Erkenntnis, dass der missratene Nachwuchs einfach schlecht erzogen und Respekt ein Fremdwort ist. Besonders herrlich ist dann anzusehen, wie Nachbarn oder Familien darüber im "clinch" liegen.
Aber, es gibt auch viele Eltern, glücklicherweise, die Nerven beweisen, die Kirche im Dorf lassen und ihrem Nachwuchs deutlich Grenzen aufzeigen. 

Dazu schreibt NBerlin am So, 1. Okt, 13:56:
Bewunderswertes Ego! Ich suche meist die Schuld bei mir, das ist auch der falsche Weg, denn oft liegt es (auch) am Anderen. Kinder von solchen Eltern tun mir leid.. 

 wvs antwortete am So, 1. Okt, 16:08:
@ goldschabe
Ich bin zwar gegen jede Art von körperlicher Gewalt - vor allem gegen Kinder - aber es gibt eine Einschränkung:
Wenn wiederholt gegen die vereinbarten Regeln verstoßen wird (die altersgemäß verständlich und akzeptiert sind), dann kann - nach Vorwarnung - ein mit moderater Kraft ausgeführter Klaps durchaus als "heilsamer Schock" wirken .... und man wird dies zukünftig nie wieder gebrauchen müssen ....

Ja, Eltern denken oft eine Beschützerrolle für ihren Nachwuchs gegenüber Anderen einnehmen zu müssen:
Falsch verstandene Solidarität - vor allem wenn es sich um offensichtliche Fehlhandlungen dreht.
Ja, gottlob gibt es noch Eltern die auf Anstand, Ehrlichkeit und gutes Benehmen Wert legen - nur allzuoft muß man allerdings feststellen, daß es die Eltern selbst sind, die all dies nicht mehr beherrschen und dementsprechend auch nicht in die "Erziehung" einfließen lassen können ....

@ NBerlin
Ja, es kann zur Belastung werden, wenn man zu sehr bei sich selbst sucht bzw. sich von Dritten in die Position schieben läßt, man habe ja wesentlich zu solchem Ergebnis beigetragen .... da hilft es nur die tatsächlichen Abläufe zu rekonstruieren und so zu beweisen wer verantwortlich ist .... viel besser ist es allerdings, sich zu fragen, wie dergleichen in der Zukunft vermieden werden kann .... 

 goldschabe antwortete am So, 1. Okt, 19:29:
Habe auch nichts für körperliche Gewalt oder andere Repressalien übrig und denke, es gibt auf jeden Fall Unterschiede zwischen dem benannten "Klaps" und der sogenannten "Yachtreise" (hieß bei uns so).
Ich würde auch nicht die Kinder als Hauptverantwortliche sehen, sondern, wie auch von Ihnen angeführt, die Eltern. Wenn es ein Kind nicht anders kennen lernt, wird es sich wohl kaum anders verhalten als die Eltern. So können sich Defizite enorm potenzieren.
Aber, ein bißchen glaube ich noch an das Gute im Menschen ;o) 

 wvs antwortete am So, 1. Okt, 23:14:
Wie wahr! Es sind die Erwachsenen, die ihren Nachwuchs entweder mit Affenliebe oder Vernachlässigung behandeln:
Wen wundert es da, wenn Extreme in beiden Richtungen sich verstärken?
Glaube ich an "das Gute" im Menschen?
Prinzipiell schon - es muß nur eine Chance haben sich zu entwickeln. Womit wir wieder beim Vorbild der Erwachsenen sind .... viele Menschen sind so sehr mit sich selbst beschäftigt, daß es um sie herum nichts gibt .... die Kinder sind auf sich selbst angewiesen, werden mit Unterhaltungsprogrammen wie Computerspielen, Fernsehen u.ä. abgeschoben.

Eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen?
Gemeinsam eine Mahlzeit einnehmen?
Freizeit zusammen verbringen?
Zusammen ein Spiel spielen, kicken, Rad fahren?
Alles Fehlanzeige!
Dazu kommt noch das Desinteresse - oder gar die Feindseligkeit Kindern gegenüber - aus der Umgebung .... wie soll sich da ein vernünftiges Sozialverhalten entwickeln? 
   




twoday.net

08. Okt. 2008, 09:04
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 macht Kunst aus Schrott ....

Ausstellung vom
20. bis 22.12.2008

in den Räumen der MEDIUS GmbH
Bahnhofstraße 45
(Seiteneingang Postgebäude)
48143 Münster

Eintritt frei!
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Erdstrahlen Freie Webseite!
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