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Kaninchen: Inspiriert hierdurch ....
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Und für die, die immer noch nicht genug tote Tiere gesehen haben
=> "click!"

Dazu schreibt C. Araxe am Fr, 30. Jun, 20:13:
Och, virtuelle Jagd. Wo bleibt da der Moment von Aug in Aug (soweit vorhanden)?
Ne, ernsthaft jetzt, wenn ich so Bilder sehe abstrahiere ich da eher, dann ist es eben nur ein Abbild. Aber wenn ich so ein Kaninchen vor mir sehe, das vor kurzem noch gelebt hat, dann spüre ich noch sein Leben, was mal war. Und mit dem die Achtung vor diesem Leben. Nichtsdestotrotz kann ich genausogut ein Kaninchen essen. Wenn man da wirklich Bedenken hätte, dann sollte man sie auch vor pflanzlichem Leben haben. Nur weil Pflanzen kein Gesicht haben, sind sie trotzdem Lebewesen. Also, das ist meine persönliche Meinung. Einfach mehr Achtung, vor allem Lebenden. Das mag selbstgefällig sein, aber doch ein Schritt zu dem, dass man sich mehr bewusst ist, wie man lebt und durch was man lebt. 

 wvs antwortete am Fr, 30. Jun, 21:08:
Wenn ich ein Lamm sehe ....
dann denke ich - das muß ich gestehen - nicht an Ostern.
Sondern an Lammfilet, Lammcarre oder Lammkotelett
Auch die niedlichen Ferkel mag ich am liebsten gebraten:
Als Spanferkel ....

Tote Tiere lasse ich mir ja noch gefallen - das nachfolgende Bild ist mir allerdings außerordentlich zuwieder, da ist die Grenze des guten Geschmacks überschritten ....
  
"click!" zum Vergrößern ....

[Quelle]
 

 C. Araxe antwortete am Fr, 30. Jun, 22:10:
Ähm, was hat denn dieses Bild mit Nahrung zu tun?

Abtreibung ist auf jeden Fall ein schwieriges Thema, wenn man irgendwelche vertretbaren Grenzen definieren möchte, aber das stand hier ja nicht zur Diskussion.

Ja, klar wäre das die Problemlösung. Überbevölkerung und Unterernährung wären nicht mehr relevant. Diese Idee hatte ja auch schon Jonathan Swift. 

 wvs antwortete am Fr, 30. Jun, 22:18:
Die gemeinsame Kategorie ist nicht ....
"Nahrung" - die Kategorie ist "Tod"!

Hasentod:
Eher zufällig .... wird mit Bedauern zur Kenntnis genommen
(siehe "Bruno")

Absichtlich herbeigeführter Kindstod:
Gesellschaftsfähig ....

Was ich damit ausdrücken will:
Wenn man erst 'mal anfängt, sich mit Verfall und Tod auseinanderzusetzen ist das so, als ob man ein winziges Loch in den Deich bohrt ....
irgendwann bricht die gesamte Deichwand ein .... 

 C. Araxe antwortete am Fr, 30. Jun, 22:31:
Nö, wenn da ein Deich einbricht, hat man vorher den Tod ignoriert. Für mich zumindest gehört der Tod zum Leben. Nur der Tod, der willentlich herbeigeführt wird, ist aus meiner Sicht einer Auseinandersetzung wert. Und da wird es eben schwierig, Entscheidungen zu treffen. Bruno ist da keineswegs zufällig. Auch ein Karninchen müsste nicht so schnell sterben, wenn es keine Autos geben würde. Ob eine Abtreibung wirklich geselllschaftsfähig ist, bezweifle ich. 

 wvs antwortete am Fr, 30. Jun, 23:38:
Wie so oft ....
ist es eine Frage der Definition:
(1) Wenn Sie sagen
" .. Für mich zumindest gehört der Tod zum Leben .. " muß ich zustimmen, nein, stimme ich von vollem Herzen zu. Mich dauern die vielen Menschen, die sich so außerordentlich vor dem Ende ihres Lebens fürchten ....
(2) Bruno mußte so kommen, weil in diesem Land falsche Prioritäten hinsichtlich der Eingliederung der natürlichen Umwelt vorherrschen - als ich in USA wohnte besuchten uns öfter Bären, mein Nachbar hat einen photographiert (von seinem Schlafzimmerfenster aus, das lag direkt neben meinem Fenster) und ich habe häufig Bären wandern sehen, denn sie bevorzugen den bequemen Weg entlang der Bahngleise - da hat niemand Zeter und Mordrio geschrieen ....
(3) Der Satz zu Gesellschaftsfähigkeit von Abtreibungen war blanke Ironie ....
Obwohl:
Es muß eine große Zahl von Kondom-Verweigerern geben, die damit durchkommen - wen wundert da das "kleinere Übel" Schwangerschaft, wenn man hinsichtlich HIV noch einmal davongekommen ist? 
   




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06. Sep. 2008, 21:05
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