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Wenn man so frühmorgens beobachtet, wie Käfer, Spinnen und andere Krabbeltiere sich auf den Weg machen, wie sie - scheinbar völlig ohne äußere Zwänge - umherstreifen, nicht einem geordneten Tagesablauf unterliegen, sondern einzig von der Notwendigkeit angetrieben sind sich Nahrung zu verschaffen und sich fortzupflanzen ..... ja, dann kommt man schon ins Grübeln, ob unsere ( - scheinbar - ) so perfekt organisierte Zivilisation wirklich eine gute Lösung ist, nimmt sie uns doch eben diese Freiheit zu bestimmen, was wir so tun möchten - und was bekommen wir als Gegenleistung?

Da hat es der kleine Rüsselkäfer - möglicherweise - besser:
Umherstreifen, ab und zu etwas fressen, nach Partner/-in suchen ....

Ja, wenn ich das so sehe, komme ich ins Grübeln ....


Siehe hierzu auch:

       Bild 1      Bild 2      Bild 3         Bild 4



Dazu schreibt DonParrot am So, 25. Jun, 09:58:
Immerhin müssen wir uns nicht alle paar Sekunden ängstlich umschauen um uns zu vergewissern, dass kein Fressfeind hinter uns lauert.

Immerhin müssen wir nicht jeden Tag unter Gefahr für Leib und Leben auf die Jagd gehen, damit wir und unsere Lieben nicht Hungers sterben.

Immerhin haben wir's auch des Winters schön warm und müssen nicht ständig frieren.

Immerhin haben wir Zahnärzte, die dafür sorgen, dass ein vereiterter Zahn nicht nach Monaten voller Qualen das Ende unseres Lebens bedeutet.

Immerhin...

Nun, ich könnte hier noch Vieles aufzählen, aber ich denke, es ist rübergekommen, was ich sagen will. 

Dazu schreibt NBerlin am So, 25. Jun, 14:08:
Auch wir haben Fressfeinde auch Konkurrenten genannt, in vielen Lebenslagen, im Arbeitsmarkt, bei der Paarung...Käfer sein hat schon Vorteile! ;-) 

 DonParrot antwortete am So, 25. Jun, 14:31:
Fressfeinde bereiten deinem Leben kurz und schmerzlos ein
Ende um dich zu verspeisen. Konkurrenten sind etwas völlig anderes. *Will auf keinen Fall ein Käfer oder ein anderes Insekt sein*

Ich würde mich allenfalls auf ein Leben als Delphin einlassen. Aber auch das nur auf einem Planeten ohne Schleppnetze. Jedenfalls können die wenigstens - wie wir - abstrakt denken und verfügen vermutlich über ein Bewusstsein. 

 wvs antwortete am So, 25. Jun, 14:43:
@ DonParrot / @ NBerlin
Klar, wir haben gewisse Annehmlichkeiten - aber um welchen Preis? Nadine hat es angedeutet,
Stichwort "Freßfeind":
Auch wir unterliegen ständig der Gefahr getötet zu werden (Straßenverkehr, Schiffs- Bahn- und Flugzeugunglück), ständig ist uns jemand am Hacken um uns aus dem Job zu befördern un diesen selbst zu bekommen ....
Stichwort "warm/kalt":
Da wir mit unserem Tun, mit unserem Streben nach Behaglichkeit unsere Umgebung beeinträchtigen - und zwar mehr als uns lieb sein kann - ist die Frage, wie lange das noch garantiert sein wird ....
Stichwort "Krankheit":
Wenn man die immensen Kosten sieht, die ein ausgeklügetes System erfordert ist doch sicher erlaubt Zweifel zu haben .... Zweifel, wie lange das noch gut geht, Zweifel, ob immer mehr an Wissen in der Medizin auch immer zu Verbesserungen für die Menschen führt ....
Stichwort "Jagd":
Wir jagen auch - zwar nur noch in übertragenem Sinne, aber doch mit der gleichen Notwendigkeit ....

Und die Sache mit dem Leben als Delphin:
Tolles Leben, viel Spiel und Spaß - bis das Fangschiff kommt und man in Sea-World versauert, dahinvegetiert - oder (die Einschränkung brauche ich ja nicht selbst anfügen, da Sie es schon gesagt haben) gar sein Leben im Schleppnetz aushaucht ....

Womit ich wieder zum Ausgangspunkt der Überlegungen zurückkomme und noch anfüge:
Was nützt uns all die geistige Kapazität, die uns vermeintlich "heraushebt", wenn unser Leben dadurch nicht besser sondern schlechter wird, wenn wir Gefahr laufen, uns dadurch selbst den Ast abzusägen, auf dem wir sitzen .... 

 DonParrot antwortete am So, 25. Jun, 15:21:
Dass unser Leben schlechter geworden ist, das würden die zigtausend Generationen, die sich ständig mit Hunger, Pestilenzen. Sklaverei und was weiß ich noch herumschlagen mussten sicherlich bestreiten.

Natürlich liegt auch heute noch Vieles im Argen. Aber zumindest die Bürger der westlichen Welt (selbst die Armen) genießen einen Luxus und eine Sicherheit, von denen all unsere Vorfahren nicht einmal zu träumen gewagt hätten. Daran ändert auch unsere inkompetente Regierung nichts - die wir übrigens unserem eigen Desinteresse und unserer eigenen Inkompetenz zu verdanken haben.

Ich behaupte, die Menschheit ist auf einem guten Weg. Die Evolution schreitet aber nur sehr langsam voran, deshalb wird es wohl noch Jahrzehntausende (und vielleicht einige Rückfälle) dauern, bis wir das Raubtier in uns überwunden haben.

Das ist aber kein Grund, Alles schwarz zu malen und zu verdammen. Ich für meinen Teil bin zutiefst dankbar, dass ich im Lebenslotto einen Sechser gezogen habe und nicht zur Zeit Neros, der Inquisition, Hitlers - oder gar als Höhlenmensch - das Licht der Welt erblickt habe. Und ich lasse mir auch nicht die Verantwortung für die Menschen aufbürden, die in 200, 400 oder 1000 Jahren leben müssen. Schon gar nicht, solange der Gen-Wissenschaft, die schon längst den ganzen Planeten wieder hätte begrünen und damit dafür hätte sorgen können, dass kein Mensch mehr Hunger leiden muss, ständig Knüppel zwischen die Beine geworfen werden.

Wenn unsere Vorfahren (also jetzt die, die nicht von der christlichen Kirche über mehr als 1000 Jahre in finsterem Unwissen gehalten wurden) so gedacht hätten, würden wir heute noch immer auf den Bäumen sitzen und uns gegenseitig auffressen wie die Schimpansen.

Mag sein, dass der eine order andere der Ansicht ist, das wäre besser gewesen. Ich jedoch habe da eine andere Meinung. 

 wvs antwortete am So, 25. Jun, 15:27:
Oh, oh, ....
das sollte kein Glaubenskampf werden ....
Die vielen "Wenns" und "Abers" machen mich unruhig!

Nichtsdestoweniger:
Es soll hier niemand "umgedreht" werden
- das wäre ein falscher Eindruck ....
Ich möchte nur hören (lesen) was Andere zum Thema meinen und das sagen, was ich denke ....
In diesem Sinne:
Danke für die weiterführende Erörterung .... 

 DonParrot antwortete am So, 25. Jun, 15:39:
Wenn ich richtig gezählt habe: zwei 'aber', ein 'wenn'. *grinst*

Ich finde, das hält sich durchaus noch im Rahmen. 

 wvs antwortete am So, 25. Jun, 16:02:
:c)
- manchmal drücke ich mich möglicherweise etwas "blumig" aus und nicht so genau .... ich denke, es zählt die grundlegende Idee, weniger die Zahl .... 
   




twoday.net

11. Okt. 2008, 20:11
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 macht Kunst aus Schrott ....

Ausstellung vom
20. bis 22.12.2008

in den Räumen der MEDIUS GmbH
Bahnhofstraße 45
(Seiteneingang Postgebäude)
48143 Münster

Eintritt frei!
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Erdstrahlen Freie Webseite!
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